Baurecht
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 7 O 6/26
Das Wichtigste im Überblick
Das LG Stuttgart entschied am 06.10.2026 (7 O 6/26): Der Sanitärbetrieb konnte vom Gebäudeeigentümer keine Zahlung für die Arbeiten verlangen, weil dieser den Betrieb nicht beauftragt hatte.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 2 N 23.908
Das Wichtigste im Überblick
Das Verwaltungsgericht Bayern entschied am 03.09.2026 (2 N 23.908): Grundstückseigentümer außerhalb eines Bebauungsgebiets fanden keine ausreichende Grundlage für eine gerichtliche Prüfung des Plans, weil sie mögliche Nachteile für ihr Grundstück nicht ausreichend begründeten.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 3 NE 26.1328
Das Wichtigste im Überblick
Der Verwaltungsgerichtshof Bayern entschied am 04.09.2026 (3 NE 26.1328): Die Gemeinde durfte ihren Plan für neue Bebauung vorerst nicht umsetzen, weil sie bei der Überarbeitung wichtige Fehler machte.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 1 SN 26.4899
Das Wichtigste im Überblick
Das VG München entschied am 08.09.2026 (1 SN 26.4899): Der geplante Anbau samt Dachgaube nimmt voraussichtlich nicht ausreichend Rücksicht auf das benachbarte Doppelhaus, weil er das Gleichgewicht der beiden Haushälften deutlich stört.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 8 B 24.1470
Das Wichtigste im Überblick
Am 07.08.2026 stellte der Verwaltungsgerichtshof Bayern (8 B 24.1470) klar: Ein Grundstückseigentümer kann keine zusätzliche Zufahrt verlangen, wenn sein Grundstück über ein eigenes Nachbargrundstück ausreichend erreichbar ist.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 9 ZB 26.158
Das Wichtigste im Überblick
Mit Beschluss vom 10.09.2026 (9 ZB 26.158) bestätigte das Gericht: Die Gartenhütte durfte nicht an der Grundstücksgrenze stehen, weil Garage und Hütte zusammen die erlaubte Länge überschritten.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 7 B 645/26
Das Wichtigste im Überblick
Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen entschied am 16.09.2026 (7 B 645/26): Eine Gebäudeeigentümerin durfte eine Dachgeschosswohnung vorerst nicht an andere vermieten, weil sie weder eine Genehmigung noch einen zweiten sicheren Ausgang im Brandfall belegte.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 101 AR 122/26 e
Das Wichtigste im Überblick
Mit Beschluss vom 10.09.2026 (101 AR 122/26 e) entschied das BayObLG: Für eine Klage wegen Baumängeln gegen zwei Bauunternehmen legte es das Landgericht München I als zuständiges Gericht fest, weil die Vertragsklausel München als einzigen Gerichtsort vorsah.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 10 A 820/25
Das Wichtigste im Überblick
Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen entschied am 01.09.2026 (10 A 820/25): Die Genehmigung für den Ausbau eines Dachgeschosses blieb bestehen, weil die Nachbarn die Gründe des ersten Gerichts nicht überzeugend angegriffen hatten.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 10 B 968/26
Das Wichtigste im Überblick
Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen entschied am 03.09.2026 (10 B 968/26): Nutzer durften Räume im Hinterhofgebäude wegen erheblicher Gefahren durch fehlenden Brandschutz vorerst nicht für Versammlungen nutzen.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 13a ZB 24.1052
Das Wichtigste im Überblick
Der Verwaltungsgerichtshof Bayern entschied am 14.10.2024 (13a ZB 24.1052): Ein Urteil, das nur verlangt, dass ein Nachbar einer Grenzmarkierung zustimmt, legt die Grundstücksgrenze für Vermessungsbehörden nicht verbindlich fest.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 11 U 125/23
Das Wichtigste im Überblick
Das OLG Köln entschied am 17.09.2025 (11 U 125/23): Ein Bauunternehmen kann keine Bezahlung für nicht ausgeführte Arbeiten verlangen, wenn es den verlangten Geldbetrag als Sicherheit nicht nachvollziehbar erklärt.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 1 O 49/22
Das Wichtigste im Überblick
Das LG Neuruppin entschied am 31.01.2025 (1 O 49/22): Ein Handwerksbetrieb kann Zahlung verlangen, obwohl die Eigentümerin die fertige Arbeit nicht bestätigt, wenn sie stattdessen Reparaturkosten und Preisnachlass verlangt.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 2 U 112/24
Das Wichtigste im Überblick
Am 20.03.2025 stellte das OLG Koblenz (2 U 112/24) klar: Eine Eigentümergemeinschaft darf Geld für die Beseitigung von Baumängeln am gemeinsamen Eigentum verlangen, wenn die Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen endgültig beendet ist.
Der Dachdecker hat die Anschlussfolie fehlerhaft verlegt, bei starkem Regen dringt Wasser in die Dämmung – und auf Anrufe reagiert niemand mehr. Viele Betroffene glauben dann, sie könnten sofort eine andere Firma holen und die Rechnung einfach an den ursprünglichen Handwerker weiterreichen.
So einfach ist es nicht: Das Gesetz gibt dem Handwerker grundsätzlich zuerst eine zweite Chance zur Nachbesserung. [...] <br /><br />
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 10 U 69/24
Das Wichtigste im Überblick
Das Brandenburgische Oberlandesgericht entschied am 11.09.2025 (10 U 69/24): Eine Verbraucherin kann sich mit einer als „Rücktritt“ bezeichneten Erklärung wirksam von einem Bauvertrag lösen, wenn sie sich erkennbar vollständig lösen will.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 12 U 162/23
Das Wichtigste im Überblick
Am 07.11.2024 stellte das Brandenburgische Oberlandesgericht (12 U 162/23) klar: Der Tod eines Schuldners beendet einen Zahlungsstreit nicht automatisch, weil seine Erben in seine rechtliche Stellung eintreten.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: AN 17 K 20.00311
Das Wichtigste im Überblick
Am 18.06.2021 stellte das VG Ansbach (AN 17 K 20.00311) klar: Die Beseitigung des genehmigten Nachbardachs war ausgeschlossen, weil die wirksame Genehmigung das Dach rechtlich absicherte.