Um den Kauf eines Grundstücks durch einen unliebsamen Aktivisten zu vereiteln, nutzte eine Kommune in NRW 170.000 Euro Steuergeld für eine geheime Vereinbarung. Die Richter mussten klären, ob dieser Missbrauch der amtlichen Autorität bei einem sittenwidrigen Zweitkauf zur Herausgabe des Eigentums zwingt. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Zivilrecht
Ein Hauseigentümer sah sein Grundstück nach dem Starkregenereignis alle 50 Jahre überschwemmt und forderte Schutzmaßnahmen vom Oberlieger. Das Gericht definierte die Zumutbarkeitspflicht neu und musste abgrenzen, wann einfache Entwässerungsmaßnahmen ausreichen und wann nicht. Zum vorliegenden Urteil Az.: 9 U 92/22 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Düsseldorf Datum: 17.11.2025 Aktenzeichen: 9 U 92/22 Verfahren: Berufungsverfahren Rechtsbereiche: Nachbarrecht, ZivilrechtDas Problem: Ein Hauseigentümer klagte gegen Nachbarn wegen wiederholter Überflutungen seines tief gelegenen Grundstücks. [...]
Ein Kläger forderte 575.000 Euro aufgrund eines Schuldanerkenntnisses, das der Beklagte im Urkundenprozess anfechten wollte. Trotz der Behauptung seelischer Zwangslage konnte der Mann den Zugang der Anfechtungserklärung nicht mit den zulässigen Beweismitteln belegen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 11 O 201/22 | | Kontakt
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Gericht: Landgericht Hannover Datum: 17.04.2024 Aktenzeichen: 11 O 201/22 Verfahren: Urkundenprozess Rechtsbereiche: Schuldanerkenntnis, ZivilprozessrechtDas Problem: Eine Klägerin forderte von einem Beklagten 575.000 Euro aufgrund eines unterschriebenen Schuldanerkenntnisses. [...]
Ein Landwirt sah seinen Anspruch auf wertgleiche Abfindung in der Flurbereinigung gefährdet, weil der ihm zugeteilte Acker massiv mit resistentem Ackerfuchsschwanz befallen war. Das Oberverwaltungsgericht musste klären, ob diese Verunkrautung die Fläche dauerhaft entwerten oder nur einen sanierbaren, vorübergehenden Nachteil darstellen kann. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Die zentrale Frage nach den zulässigen Beweismitteln im Urkundenprozess beschäftigt das OLG Celle: Ein Bauunternehmer wehrt sich gegen eine existenzbedrohende 575.000 Euro Forderung. Obwohl er das Schuldanerkenntnis umgehend wegen widerrechtlicher Drohung widerrief, ordnete das Gericht die sofortige Zahlung an. Zum vorliegenden Urteil Az.: 13 U 28/24 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Celle Datum: 25.07.2024 Aktenzeichen: 13 U 28/24 Verfahren: Zivilrechtliches Berufungsverfahren im Urkundenprozess Rechtsbereiche: Zivilprozessrecht, Schuldrecht, VertragserklärungDas Problem: Ein Unternehmen forderte von einem Geschäftspartner 575.000 Euro aufgrund eines unterschriebenen Schuldanerkenntnisses. [...]
Eine Anwaltssozietät forderte die Eintragung einer Sicherungshypothek aufgrund einer bestehenden Schuld, scheiterte jedoch an der neuen Pflicht zur GbR Eintragung im Gesellschaftsregister für Grundbuchrechte. Obwohl die Forderung seit Jahren bestand, blockierte die strikte Anwendung der neuen Registrierungspflicht des MoPeG die sofortige Durchsetzung im Grundbuch. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Neue Eigentümer klagten auf die sofortige Räumung der Immobilie bei behauptetem lebenslangem Wohnrecht durch den Verkäufer, der seit Jahren in einem Anbau wohnte. Im Prozess vor dem Landgericht musste der ehemalige Besitzer nun beweisen, dass die unentgeltliche Gebrauchsüberlassung tatsächlich auf Lebenszeit vereinbart war. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Ein Anwalt forderte die Erstattung der vollen 1,6-fachen Verfahrensgebühr nach vorzeitiger Beendigung eines Berufungsverfahrens sowie die Zahlung einer fiktiven Terminsgebühr. Das Gericht stellte die Erstattungsfähigkeit der Gebühren infrage, weil einige seiner Tätigkeiten entweder als unnötig oder als nicht existent galten. Zum vorliegenden Urteil Az.: 6 W 49/25 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Brandenburg Datum: 12.11.2025 Aktenzeichen: 6 W 49/25 Verfahren: Kostenfestsetzung Rechtsbereiche: Anwaltskosten, GerichtskostenDas Problem: Eine Partei forderte nach der vorzeitigen Beendigung eines Berufungsverfahrens höhere Anwaltsgebühren. [...]
Ein Hamburger Mietwagenunternehmen forderte nach einem Auslandsunfall die Erstattung von Kosten für ein 8.000 Euro teures Rechtsgutachten zur Klärung der internationalen Zuständigkeit. Das Gericht erklärte das Gutachten trotz der Komplexität des Unionsrechts überraschend für nicht erstattungsfähig, da es zur juristischen Pflichtlektüre zähle. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Aufgrund wiederholter prozessleitender Maßnahmen in einem Streitwert von 888.400 Euro meldete ein Kläger die Besorgnis der Befangenheit im Zivilprozess an die Kammer. Entscheidend war die Frage, ob eine juristisch vertretbare, wenn auch partei-ungünstige Anordnung, tatsächlich Willkür des Gerichts bedeutet. Zum vorliegenden Urteil Az.: 3 W 16/25 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Köln Datum: 22.07.2025 Aktenzeichen: 3 W 16/25 Verfahren: Sofortige Beschwerde Rechtsbereiche: Zivilprozessrecht, GerichtskostenrechtDas Problem: Ein kleines Unternehmen warf einer Richterin Befangenheit vor. [...]
Nachdem die Räumungsklage bereits anhängig war, wollte eine Mieterin in Hamburg Mängel per selbständigem Beweisverfahren feststellen lassen. Das Gericht musste nun klären, ob diese Form der Beweissicherung noch zulässig ist, wenn der Hauptprozess zur Streitvermeidung schon läuft. Zum vorliegenden Urteil Az.: 4 W 152/25 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Hamburg Datum: 05.11.2025 Aktenzeichen: 4 W 152/25 Verfahren: Sofortige Beschwerde Rechtsbereiche: Zivilprozessrecht, MietrechtDas Problem: Eine Mieterin wollte durch ein gesondertes Beweisverfahren Mängel an einer Anlage feststellen lassen, um ihre geminderte Miete zu begründen. [...]
Ein gerichtlicher Sachverständiger forderte 2.225 Euro Vergütung für sein Gutachten, nachdem er den anfänglichen Vorschuss deutlich überschritten hatte. Das Oberlandesgericht entschied nun, dass allein die fehlende Warnung vor den Mehrkosten zwingend zu einem massiven Honorar-Verlust führen muss. Zum vorliegenden Urteil Az.: 4 W 142/25 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Hamburg Datum: 22.09.2025 Aktenzeichen: 4 W 142/25 Verfahren: Beschwerdeverfahren Rechtsbereiche: Sachverständigenvergütung, ZivilprozessDas Problem: Eine Sachverständige erstellte ein Gutachten, dessen Kosten den Vorschuss erheblich überschritten. [...]
Die Frage der Haftung des Hundehalters bei 25 Meter Entfernung stand im Zentrum, nachdem ein Hund an einem ausgewiesenen Strand einen Badegast gebissen hatte. Ob diese Distanz bereits eine Aufsichtspflichtverletzung des Hundehalters darstellte, hing überraschend allein von der Definition des zugelassenen „Hundestrandes“ ab. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Käufer forderten die Rückabwicklung des Hauskaufs: Arglistiges Verschweigen vom Marderbefall am Dach, der hohe Sanierungskosten nach sich zog. Der entscheidende juristische Knackpunkt war, ob ein bloßer Verdacht auf den Schaden ausreicht, um den vertraglichen Gewährleistungsausschluss unwirksam zu machen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 12 U 130/22 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Oldenburg Datum: 07.03.2023 Aktenzeichen: 12 U 130/22 Verfahren: Zurückweisung der Berufung durch Beschluss Rechtsbereiche: Kaufrecht, Gewährleistung, ArglistDas Problem: Eine Käuferin entdeckte nach dem Hauskauf Marderbefall am Dachboden. [...]
Der Verkäufer pries einen Wallach als reines Freizeitpferd an, obwohl das 4.300 Euro teure Tier eine jahrelange Rennsport-Karriere hinter sich hatte. Ob die intensive Belastung automatisch einen Sachmangel bei Kauf eines früheren Rennpferdes darstellt, hing für das OLG von der Wahrscheinlichkeit künftiger Erkrankungen ab. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Ein Verbraucher wollte die monatlichen Darlehensraten kürzen wegen Mängeln an seinem finanzierten Neuwagen. Die Gewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer verjährten jedoch nach zwei Jahren. Die Bank pochte auf volle Rückzahlung des Kredits, doch das Leistungsverweigerungsrecht des Käufers warf eine überraschende Rechtsfrage auf. Zum vorliegenden Urteil Az.: 8 U 76/25 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Oldenburg Datum: 03. [...]Die Vorfreude ist groß, doch plötzlich halten Sie eine Fälschung in den Händen: Die Frage der Haftung auf Online-Marktplätzen für Fälschungen ist für viele Kunden ein Albtraum. Sie vertrauen auf große Namen wie Amazon oder eBay, doch wenn ein Plagiat im Paket liegt, verweist der Riese gerne auf den kaum greifbaren Drittanbieter. [...]
Im komplexen Streit um Lüftungs- und Heizungsmängel forderte eine Partei die Ablehnung des Sachverständigen wegen Befangenheit aufgrund fehlender Messdaten. Doch die oberste Hürde der Rechtsprechung liegt darin, fachliche Fehler von einer echten persönlichen Voreingenommenheit zu trennen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 4 W 153/25 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Hamburg Datum: 10.10.2025 Aktenzeichen: 4 W 153/25 Verfahren: Beschwerde zur Ablehnung eines Sachverständigen Rechtsbereiche: Zivilprozessrecht, SachverständigenrechtDas Problem: Eine Partei in einem Mängelstreit wollte den gerichtlich bestellten Sachverständigen ablehnen. [...]
Ein Handwerker vergaß nach seinem Umzug das Namensschild am alten Briefkasten; die gerichtliche Ersatzzustellung durch Einwurf in den Briefkasten traf dort ein. Die Gegenseite forderte ein Versäumnisurteil, da der äußere Anschein des Schildes einen gültigen Wohnsitz suggerierte. Zum vorliegenden Urteil Az.: 2 U 48/24 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Saarbrücken Datum: 25.06.2024 Aktenzeichen: 2 U 48/24 Verfahren: Berufung (Aufhebung des Urteils des Landgerichts) Rechtsbereiche: Zivilprozessrecht, WerkvertragsrechtDas Problem: Ein Kläger forderte Geld vom Beklagten wegen Mängeln an Bauarbeiten. [...]
Wegen eines drohenden „Niederländischen Torpedos“ klagte ein Frachtführer sofort auf 109.511 Euro Schadensersatz. Obwohl die Beklagte den Anspruch vollständig anerkannte, droht dem Kläger das volle Kostenrisiko bei sofortigem Anerkenntnis. Zum vorliegenden Urteil Az.: 6 W 55/24 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Hamburg Datum: 20.02.2025 Aktenzeichen: 6 W 55/24 Verfahren: Beschwerde gegen Kostenentscheidung Rechtsbereiche: Zivilprozessrecht, Kostenrecht, TransportrechtDas Problem: Die Klägerin verklagte die Beklagte wegen des Verlusts von Transportgut auf Schadensersatz. [...]
Ein Käufer erklärte den Widerruf für den Fernabsatz eines Neuwagens erst zehn Monate nach der Übergabe und verlangte die Rückabwicklung des Kaufs. Die verlängerte Widerrufsfrist begründete er mit einer fehlenden Telefonnummer in der Belehrung und späten Software-Updates des Fahrzeugs. Zum vorliegenden Urteil Az.: 9 U 1116/24 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Koblenz Datum: 29.04.2025 Aktenzeichen: 9 U 1116/24 Verfahren: Rückabwicklung eines Fernabsatz-Kaufvertrags (Berufungsverfahren) Rechtsbereiche: Widerrufsrecht, Verbraucherschutz, GerichtsstandDas Problem: Ein Autokäufer widerrief seinen Online-Kaufvertrag zehn Monate nach Erhalt des Neuwagens. [...]
Eine 82-jährige Urlauberin forderte Schmerzensgeld nach vorsätzlicher Körperverletzung, weil sie nach einem Stoß am Strand auf Föhr stürzte und eine Beckenringfraktur erlitt. Der Täter berief sich auf Notwehr im Streit um einen Volleyball, doch das Gericht musste klären, ob auch die Erstattung der gesamten Kosten für die Ferienwohnung geschuldet war. [...]
Ein eingetragenes Kanalnutzungsrecht wurde durch Erdarbeiten massiv beeinträchtigt, was zur Haftung des Handlungsstörers bei Verstopfung des Kanalrechts führte. Das Gericht musste klären, ob der Nachbar oder der Baggerführer die Reparaturkosten von 4.000 Euro aus eigener Tasche ersetzen muss. Zum vorliegenden Urteil Az.: 13 S 31/25 | | Kontakt
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Gericht: Landgericht Saarbrücken Datum: 21.08.2025 Aktenzeichen: 13 S 31/25 Verfahren: Berufung Rechtsbereiche: Grunddienstbarkeit (Kanalrecht), Störerhaftung, SchadensersatzDas Problem: Die Klägerin besitzt ein im Grundbuch eingetragenes Recht zur Nutzung eines Kanals auf dem Nachbargrundstück der Beklagten. [...]
Ein Asylverfahren, das auf die Konversion des Klägers zum Christentum gestützt war, endete durch den Tod des Antragstellers vor dem Verwaltungsgericht Würzburg. Obwohl das höchstpersönliche Asylrecht damit erlosch, musste aufgrund der fehlenden Glaubwürdigkeitsprüfung niemand die komplexen Prozesskosten tragen. Zum vorliegenden Urteil Az.: W 8 K 25.33230 | | Kontakt
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Gericht: Verwaltungsgericht Würzburg Datum: 29.07.2025 Aktenzeichen: W 8 K 25.33230 Verfahren: Beschluss Rechtsbereiche: Asylrecht, Verwaltungsrecht, ProzessrechtDas Problem: Ein Kläger wollte Asyl und internationalen Schutz wegen seiner Konversion zum Christentum erhalten. [...]
Nach dem Scheitern eines Immobiliendeals forderte ein Geschäftsmann die Rückforderung der Anzahlung beim Hauskauf von fast 400.000 Euro zurück. Der Verkäufer weigerte sich zu zahlen, da die Geldschuld seiner Ansicht nach bereits durch die Übergabe mehrerer Luxusautos beglichen war. Zum vorliegenden Urteil Az.: 307 O 21/23 | | Kontakt
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Gericht: Landgericht Hamburg Datum: 10.05.2024 Aktenzeichen: 307 O 21/23 Rechtsbereiche: Bereicherungsrecht, KaufrechtDas Problem: Ein Käufer zahlte fast 400.000 Euro an Gläubiger eines Händlers, um dessen Doppelhaushälfte zu erwerben. [...]
Ein Händler forderte den vollen Rücktritt vom Kaufvertrag bei mangelhafter Serienlieferung von 2.000 Stühlen, die trotz Zusage stark rosteten und brachen. Das Gericht musste klären, ob ein Mangelverdacht für die gesamte Charge den kompletten Rücktritt von der 108.000-Euro-Bestellung rechtfertigte. Zum vorliegenden Urteil Az.: 327 O 37/24 | | Kontakt
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Gericht: Landgericht Hamburg Datum: 31.07.2025 Aktenzeichen: 327 O 37/24 Verfahren: Zivilverfahren Rechtsbereiche: Kaufrecht, VerjährungsrechtDas Problem: Ein deutsches Handelsunternehmen klagte gegen seinen französischen Lieferanten. [...]
Nach Sturmschäden an einer 6,5 Tonnen schweren Segelyacht ging es vor Gericht um die Qualifizierung des Winterlagervertrages als Lagervertrag. Entscheidend war nicht der Name des Papiers, sondern welche Sicherungsmaßnahmen der Betreiber tatsächlich hätte treffen müssen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 417 HKO 47/23 | | Kontakt
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Gericht: Landgericht Hamburg, Kammer für Handelssachen Datum: 08.08.2025 Aktenzeichen: 417 HKO 47/23 Verfahren: Handelssachen Rechtsbereiche: Lagerrecht, Haftungsrecht, Allgemeine GeschäftsbedingungenDas Problem: Ein Sturm beschädigte eine Segelyacht auf einem Winterlagerplatz. [...]
Die Verlängerung der Widerrufsfrist beim Prozessvergleich wurde einen Tag vor Ablauf von einer Kanzlei-Assistentin per E-Mail zugesagt. Ob diese formlose Zusage angesichts des Anwaltszwangs überhaupt bindend ist, musste das OLG Köln klären. Zum vorliegenden Urteil Az.: 11 U 116/24 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Köln Datum: 22.10.2025 Aktenzeichen: 11 U 116/24 Verfahren: Berufung Rechtsbereiche: Zivilprozessrecht, WerkvertragsrechtDas Problem: Die Parteien hatten einen gerichtlichen Vergleich mit Widerrufsvorbehalt geschlossen. [...]
Ein Mühlenbesitzer wollte Schäden an seiner denkmalgeschützten Windmühle beweisen und überschritt die Einwendungsfrist im selbstständigen Beweisverfahren. Der Antrag auf mündliche Anhörung des Gutachters galt daraufhin als unzulässig – trotz des grundsätzlichen Rechts auf eine gerichtliche Erläuterung. Zum vorliegenden Urteil Az.: 5 W 5/25 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Braunschweig Datum: 14.10.2025 Aktenzeichen: 5 W 5/25 Verfahren: Beschwerde im selbstständigen Beweisverfahren Rechtsbereiche: Zivilprozessrecht, BeweisrechtDas Problem: Ein Kläger rügte Mängel im Gutachten eines Sachverständigen. [...]
Nach einem Fahrstreifenwechsel im stockenden Verkehr kollidierte ein Pkw mit einem Scania-Lkw; hier greift der strenge Anscheinsbeweis nach dem Spurwechsel. Der Kläger behauptete, der Spurwechsel sei abgeschlossen, doch die Analyse flächiger Streifspuren machte die Widerlegung der Sorgfaltspflicht fast unmöglich. Zum vorliegenden Urteil Az.: 7 U 71/25 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Schleswig Datum: 15.09.2025 Aktenzeichen: 7 U 71/25 Verfahren: Beschluss im Berufungsverfahren Rechtsbereiche: Straßenverkehrsrecht, Haftungsrecht, ZivilprozessrechtDas Problem: Ein Pkw-Fahrer wechselte auf einer Bundesstraße die Spur und kollidierte mit einem Lkw. [...]