Die Beschlagnahme der gefälschten Impfpässe traf einen Vater aus Nürnberg völlig unvorbereitet, als Ermittler wegen mutmaßlicher MMR-Fälschungen sein privates Heim durchsuchten. Trotz der aufgefundenen Dokumente steht das Verfahren nun auf der Kippe, weil ein fehlender Anfangsverdacht für die Durchsuchung die gesamte Beweisverwertung gefährdet.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 12 Qs 2/26
Das Wichtigste im Überblick
Gericht: Landgericht Nürnberg-Fürth Datum: 29.01.2026 Aktenzeichen: 12 Qs 2/26 Verfahren: Beschwerde gegen Beschlagnahme Rechtsbereiche: Strafrecht Relevant für: Eltern, Ärzte, ErmittlungsbehördenErmittler dürfen verdächtige Impfpässe trotz fehlerhafter Durchsuchung behalten, solange kein schwerer Verfahrensverstoß vorliegt.