Bankrecht
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 10 O 353/23
Das Wichtigste im Überblick
Bank muss Online-Überweisungen zurückbuchen; sie bewies die Autorisierung nicht.Eine Verkaufsanzeige auf Kleinanzeigen, der Käufer fragt nach Kreditkartendaten. Die Banking-App warnt vor Betrug. Trotzdem eingegeben – Stunden später ist das Konto leer. Die Bank weigert sich, den Schaden zu ersetzen. Das Landgericht Itzehoe muss entscheiden, ob grobe Fahrlässigkeit die Erstattungspflicht kippt.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 7 O 114/24
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Gericht weist Klage ab: Kläger verlor nach grob fahrlässigem Phishing-Angriff seinen Erstattungsanspruch.Zum vorliegenden Urteilstext springen: 3 O 179/25
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Das Gericht weist die Klage ab, weil die Kläger den Betrug durch grob fahrlässige Weiterleitung auslösten.120 Tage. Wer eine Kreditkartenzahlung wegen fehlender Ware reklamieren will, darf die Fristen der Kartennetzwerke nicht mit den gesetzlichen Meldefristen verwechseln. Eine falsche Kategorisierung gegenüber der Bank führt oft dazu, dass Ansprüche trotz klarer Rechtslage unwiderruflich verstreichen.
Chargeback und Rückbuchung: In Kürze
Bei einer falschen Abbuchung ist oft Ihr gesamter Betrag betroffen; bei Händlerärger kann es um die ganze Zahlung gehen, wenn Ware, Storno oder Erstattung ausbleiben.Zum vorliegenden Urteilstext springen: 13 U 95/23
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Das OLG Hamburg wies die Schadensklage nach dem Bankeinbruch vollständig ab.Zum vorliegenden Urteilstext springen: XI ZR 107/24
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Der BGH weist die Klage ab: Die Klägerin haftet für die Echtzeit-Überweisung nach Phishing.Eine Rechnung schien in Ordnung, doch die E-Mail war gefälscht. 14.500 Euro verschwanden vom Konto, der Betrug blieb monatelang unentdeckt. Die Bank verweigert die Erstattung mit Verweis auf die ungeprüften Auszüge. Nun hatte der BGH zu entscheiden, ob dieses Versäumnis einen Erstattungsanspruch kippt.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: XI ZR 107/22
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Der Bundesgerichtshof verwarf die Bankrevision: Nicht autorisierte E-Mail-Überweisungen muss sie erstatten.Zum vorliegenden Urteilstext springen: 14 O 78/26
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Gericht: Landgericht Wuppertal Datum: 15.04.2026 Aktenzeichen: 14 O 78/26 Verfahren: Zivilprozess nach Einspruch gegen Versäumnisurteil Rechtsbereiche: Sachenrecht, Zivilprozessrecht, Vertragsrecht Relevant für: Fahrzeugkäufer, Verkäufer, ProzessparteienDas Gericht gab dem Kläger recht: Er bekommt den Fahrzeugbrief nach wirksamem Wiederkauf zurück.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 29 O 15948/25
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Gericht: LG München I Datum: 20.04.2026 Aktenzeichen: 29 O 15948/25 Verfahren: Zivilklage Rechtsbereiche: Bankrecht, AGB-Recht, Bereicherungsrecht, Sozialversicherungsrecht Streitwert: … €Das Gericht weist die Klage ab: Verwahrentgelte bleiben wirksam, Rückzahlung gibt es nicht.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 6 U 28/24
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Gericht: OLG Stuttgart, 6. Zivilsenat Datum: 14.04.2026 Aktenzeichen: 6 U 28/24 Verfahren: Berufung Rechtsbereiche: Verbraucherdarlehen, Widerruf, Rückabwicklung Revision zugelassen: Ja – Rechtsfrage noch nicht höchstrichterlich geklärt.Täglich neue Pfändungen, ständig Rückbuchungen – und dann kündigt die Bank: Ohne Zugriff auf das Geschäftskonto droht dem Unternehmen der sofortige finanzielle Stillstand. Reicht dieser Schock aus, um das Institut per Eilverfahren zur Weiterführung zu zwingen, wenn die Suche nach einem Ersatzkonto unklar bleibt?
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 31 U 81/25
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Gericht: OLG Hamm Datum: 05.11.2025 Aktenzeichen: 31 U 81/25 Verfahren: Eilverfahren zur Kontofortführung Rechtsbereiche: Bankrecht Relevant für: Banken, Geschäftskunden, Unternehmen bei KontokündigungEine Bank darf Geschäftskonten bei sachlichen Gründen kündigen, wenn keine konkrete existenzielle Notlage droht.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 9 U 5/25
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Gericht: Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht Datum: 03.12.2025 Aktenzeichen: 9 U 5/25 Verfahren: Berufung zur Darlehensrückzahlung und zu Versorgungsansprüchen Rechtsbereiche: Zivilrecht, Darlehensrecht, Erbrecht Relevant für: Unverheiratete Paare, private Geldgeber, TrennungswilligeTrennungspartner dürfen befristete Darlehen vorzeitig kündigen, falls sie wirtschaftlich vom ehemaligen Lebensgefährten abhängig sind.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 2 O 98/25
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Gericht: Landgericht Flensburg Datum: 30.12.2025 Aktenzeichen: 2 O 98/25 Verfahren: Klage auf Rückzahlung Rechtsbereiche: Zivilrecht, Bankrecht Streitwert: 29.000,00 € Relevant für: Betrugsopfer, Inhaber von GemeinschaftskontenEin Kontoinhaber zahlt erbeutetes Geld an ein Betrugsopfer zurück, trotz sofortiger Weiterleitung an Krypto-Plattformen.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 3 W 3/26
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Gericht: Oberlandesgericht Frankfurt am Main Datum: 16.02.2026 Aktenzeichen: 3 W 3/26 Verfahren: Beschwerde gegen Kostenentscheidung nach Erledigung Rechtsbereiche: Zivilprozessrecht, Bankrecht Streitwert: € 41.109,05 Relevant für: Banken, Bankkunden, RechtsanwälteEine Bank zahlt alle Prozesskosten bei einer Erstattung, wenn sie zuvor die Abweisung beantragte.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 114 O 7/25
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Gericht: LG Münster Datum: 15.01.2026 Aktenzeichen: 114 O 7/25 Verfahren: Schadensersatzklage wegen Beratungsfehlern Rechtsbereiche: Bankrecht, Kapitalmarktrecht Relevant für: Bankkunden, Anlageberater, Immobilienfonds-AnlegerEine Bank zahlt Schadensersatz, wenn sie Kunden nicht über lange Rückgabefristen bei Immobilienfonds informiert.
Die Haftung bei einem Online-Banking-Betrug beschäftigt eine Kundin, die 14.000 Euro an einen falschen Bankmitarbeiter verlor und diese Summe nun von ihrem Geldinstitut zurückfordert. Sie gab die Transaktionen per photoTAN selbst frei und übersah dabei Warnsignale auf ihrem Smartphone, die den gesamten Schwindel bereits im Vorfeld hätten entlarven können. [...]
Ein Ehemann fordert den Ausgleich für die Hausfinanzierung nach der Trennung, nachdem er jahrelang sämtliche Kreditraten und Hausabgaben für das Haus seiner Frau zahlte. Obwohl eine notarielle Vereinbarung ihn eigentlich von diesen Kosten befreite, wirft die jahrelange Praxis im Alltag nun die Frage auf, ob er sein Geld jemals zurückerhält. [...]
Ein Kunde der Sparkasse verlangt die Rückforderung der Kontoführungsgebühren, nachdem er die monatlichen Beträge über vier Jahre hinweg widerspruchslos zahlte. Am Landgericht Dresden entscheidet nun eine überraschende Regelung aus dem Energierecht darüber, ob das jahrelange Schweigen die Erstattung der Gebühren beim Girokonto unmöglich macht.
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 9 S 256/23
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Gericht: Landgericht Dresden Datum: 11.03.2024 Aktenzeichen: 9 S 256/23 Verfahren: Berufung gegen ein Urteil zur Erstattung von Bankgebühren Rechtsbereiche: BankrechtBankkunden verlieren ihren Rückzahlungsanspruch für Kontogebühren nach dreijähriger Zahlung ohne Widerspruch.
Ein Bankkunde verlor innerhalb kürzester Zeit 42.000 Euro und fordert nun die Erstattung unautorisierter Zahlungen bei Apple Pay, die Kriminelle über eine manipulierte digitale Karte auslösten. Obwohl der Mann die dubiose Freischaltung in seiner PushTAN-App eigenhändig bestätigte, könnte ein technisches Detail bei der starken Kundenauthentifizierung das Blatt komplett wenden. [...]
Ein Erbe im Saarland erhob eine Vollstreckungsgegenklage gegen eine titulierte Forderung aus einem Urteil von 1987 gegen seine verstorbene Mutter. Obwohl das Kreditinstitut über 30 Jahre untätig blieb, verlangte es plötzlich hohe Summen, doch die Verjährung der titulierten Zinsen wirft Fragen zur Verwirkung auf. Den vorliegenden Urteilstext lesen: Urteil Az.: [...]
Nach einem Phishing-Angriff verlor ein Bankkunde 41.069 Euro, da ihm das Geldinstitut grobe Fahrlässigkeit im Online-Banking vorwarf. Trotz der klaren Verletzung der Sorgfaltspflicht beim PushTAN-Verfahren bestand der Geschädigte weiterhin auf die volle Erstattung der unautorisierten Zahlungen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 8 U 103/23 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Oldenburg Datum: 24.04.2025 Aktenzeichen: 8 U 103/23 Verfahren: Berufung Rechtsbereiche: Zahlungsdienste; Haftung; Grobe FahrlässigkeitDas Problem: Die Kontoinhaber forderten 41.069 € von ihrer Bank zurück. [...]
Ein zehn Jahre alter Zahlungsrückstand führte fast zum Verlust des Kündigungsrechts bei einem Darlehensvertrag für einen Verbraucher in Ravensburg. Die Bank argumentierte, sie hätte jederzeit das Recht zur Fälligstellung, doch das Gericht prüfte, wie lange sie warten durfte. Zum vorliegenden Urteil Az.: 2 O 53/20 | | Kontakt
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Gericht: Landgericht Ravensburg Datum: 23.07.2020 Aktenzeichen: 2 O 53/20 Verfahren: Zahlungsklage nach Darlehenskündigung Rechtsbereiche: Verbraucherkreditrecht, Zivilprozessrecht, VertragsrechtDas Problem: Eine Sparkasse kündigte ein Darlehen fristlos wegen Zahlungsrückständen. [...]
Um den Hausverkauf nicht zu gefährden, zahlten Darlehensnehmer eine Vorfälligkeitsentschädigung von 43.793 Euro an ihre Bank. Die Zahlung erfolgte nur unter Vorbehalt; wegen einer fehlenden Angabe im Vertrag verlor die Bank ihren gesamten Anspruch. Zum vorliegenden Urteil Az.: 2 O 452/20 | | Kontakt
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Gericht: Landgericht Ravensburg Datum: 01.06.2021 Aktenzeichen: 2 O 452/20 Verfahren: Zivilstreit über Rückzahlung einer Darlehensentschädigung Rechtsbereiche: Immobiliardarlehensrecht, Verbraucherschutz, VertragsrechtDas Problem: Darlehensnehmer lösten ihr Immobiliendarlehen vorzeitig ab und zahlten eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung unter Vorbehalt. [...]
Eine Finanzierungsgesellschaft forderte von einem Erben die Zahlung alter Kreditkarten-Schulden, die bereits im Jahr 2018 fällig wurden. Im Kern ging es um die Verjährung von Kreditkarten-Forderungen nach Kündigung, bei denen plötzlich nicht die erwartete zehnjährige, sondern nur die dreijährige Frist gelten sollte. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Ein Kunde verlor seine Debit-Karte durch Diebstahl in einem Einkaufszentrum, kurz darauf wurden 1.995 Euro unter Nutzung der korrekten PIN abgehoben. Obwohl die PIN-Nutzung zunächst die Haftung der Bank ausschloss, musste das Geldinstitut den vollen Betrag erstatten, weil das Ausspähen plausibel war. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Nach einem Social-Engineering-Betrug gab eine Kundin ihre chipTANs weiter, wodurch 47.777 Euro in einer Echtzeitüberweisung verloren gingen. Trotz der nachgewiesenen groben Fahrlässigkeit begrenzte ein technisches Versäumnis der Bank die Haftung der Geschädigten. Zum vorliegenden Urteil Az.: 4 O 143/24 | | Kontakt
Das Wichtigste in Kürze
Gericht: Landgericht Halle (Saale) Datum: 24.12.2024 Aktenzeichen: 4 O 143/24 Verfahren: Klage auf Rückerstattung Rechtsbereiche: Zahlungsdienste, Haftung, BankrechtDas Problem: Eine Kundin wurde von Betrügern angerufen, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben und sie zur Weitergabe von chipTANs verleiteten. [...]
Nach der Abtretung eines KfW-Darlehens an das Förderinstitut beanspruchte die Hausbank weiterhin ihr Pfandrecht an Kontoguthaben eines insolventen Unternehmens. Die Sicherheit schien intakt, doch aufgrund zwischenzeitlicher Kontoschwankungen sank der Wert des Pfandrechts plötzlich auf 9.723 Euro ab. Zum vorliegenden Urteil Az.: 27 O 259/24 | | Kontakt
Das Wichtigste in Kürze
Gericht: Landgericht Stuttgart Datum: 23.07.2025 Aktenzeichen: 27 O 259/24 Verfahren: Zahlungsklage im Insolvenzfall Rechtsbereiche: Insolvenzrecht, Sicherungsrecht, AGB-RechtDas Problem: Der Insolvenzverwalter forderte die Auszahlung eines Firmenkontoguthabens von 400.232,73 Euro. [...]