Erbrecht
Zum vorliegenden Urteilstext springen: 9 U 5/25
Das Wichtigste im Überblick
Gericht: Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht Datum: 03.12.2025 Aktenzeichen: 9 U 5/25 Verfahren: Berufung zur Darlehensrückzahlung und zu Versorgungsansprüchen Rechtsbereiche: Zivilrecht, Darlehensrecht, Erbrecht Relevant für: Unverheiratete Paare, private Geldgeber, TrennungswilligeTrennungspartner dürfen befristete Darlehen vorzeitig kündigen, falls sie wirtschaftlich vom ehemaligen Lebensgefährten abhängig sind.
Wenn Sie trotz Enterbung Ihren gesetzlichen Mindestanteil sichern wollen, müssen Sie den Pflichtteil rechtssicher fordern und dabei neue finanzielle Hürden überwinden. Oft verhindern unbekannte Schenkungen oder die kürzlich gestiegenen Prozesskosten den Erfolg – doch mit der richtigen Strategie decken Sie das wahre Vermögen effektiv auf.
Pflichtteilsanspruch durchsetzen: Das Wichtigste im Überblick
Der Anspruch ist ein reiner Geldanspruch in Höhe von exakt 50 % des gesetzlichen Erbteils – Mitspracherechte am Nachlass bestehen nicht.Zum vorliegenden Urteilstext springen: B 1 K 23.609
Das Wichtigste im Überblick
Gericht: Verwaltungsgericht Bayreuth Datum: 18.11.2025 Aktenzeichen: B 1 K 23.609 Verfahren: Klage gegen Feuerwehr-Kostenbescheid Rechtsbereiche: Verwaltungsrecht, Erbrecht Streitwert: 2.241,90 EUR Relevant für: Erben, Grundstücksnutzer, BrandverursacherErben zahlen für Feuerwehreinsätze, wenn der Verstorbene einen illegalen Brand durch mangelnde Aufsicht grob fahrlässig verursachte.
Viele Erblasser unterschätzen die Risiken beim Widerruf eines Testaments, da schon kleinste Beschädigungen weitreichende Rechtsfolgen auslösen können. Doch welche Handlungen machen das Dokument unwirksam und welche Beweisnot droht Erben? Erfahren Sie, wie Sie Ihren letzten Willen rechtssicher absichern.
Das Wichtigste im Überblick
Vernichtet oder verändert der Erblasser sein Testament in Aufhebungsabsicht, wird nach § 2255 BGB gesetzlich vermutet, dass er den Widerruf des Testaments gewollt hat.Eine Miterbin verlangt die Nachbesserung von einem Verkehrswertgutachten vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart, da sie die Bewertung eines Mammutbaums und der Terrassenfläche für fehlerhaft hält. Obwohl eine staatliche Behörde das Dokument für den privaten Erbstreit erstellte, ist fraglich, ob sich die Klägerin überhaupt an die Verwaltungsrichter wenden darf. [...]
Ein Erbe im Saarland erhob eine Vollstreckungsgegenklage gegen eine titulierte Forderung aus einem Urteil von 1987 gegen seine verstorbene Mutter. Obwohl das Kreditinstitut über 30 Jahre untätig blieb, verlangte es plötzlich hohe Summen, doch die Verjährung der titulierten Zinsen wirft Fragen zur Verwirkung auf. Den vorliegenden Urteilstext lesen: Urteil Az.: [...]
Nach dem Scheitern der Ehe verlangten die Schwiegereltern die Rückforderung der geschenkten vermieteten Eigentumswohnung vom Ex-Schwiegersohn zurück. Entscheidend wurde nicht die Trennung selbst, sondern die Frage, ob die geschenkte Immobilie eigengenutzt oder als reines Anlageobjekt diente. Zum vorliegenden Urteil Az.: 11 UF 100/20 | | Kontakt
Das Wichtigste in Kürze
Gericht: Oberlandesgericht Oldenburg Datum: 14.10.2020 Aktenzeichen: 11 UF 100/20 Verfahren: Familiensachen Rechtsbereiche: Schenkungsrecht, FamilienrechtDas Problem: Eine Schwiegermutter schenkte ihrer Tochter und deren Ehemann eine Eigentumswohnung. [...]
Die Haftung des Nachlasses für Schäden nach Todesfall musste geklärt werden, nachdem ein Hotelbetreiber über 25.000 Euro für die professionelle Reinigung eines Zimmers forderte. Die Richter mussten entscheiden, ob das Ableben selbst eine vertragliche Pflichtverletzung darstellt und wer am Ende tatsächlich die hohen Sanierungskosten trägt. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Ein Miterbe forderte die Auszahlung von Hinterlegungen mit vollstreckbarer Urkunde, obwohl die Gegenseite schwere materielle Mängel im Erbauseinandersetzungsplan rügte. Trotz dieses schwerwiegenden Einwandes musste sich die Hinterlegungsstelle möglicherweise allein auf die formelle Wirksamkeit des Titels verlassen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 101 VA 62/25 | | Kontakt
Das Wichtigste in Kürze
Gericht: Bayerisches Oberstes Landesgericht Datum: 08.08.2025 Aktenzeichen: 101 VA 62/25 Verfahren: Überprüfung der Auszahlungsanordnung aus einer Hinterlegung Rechtsbereiche: Hinterlegungsrecht, Erbauseinandersetzung, VerfahrensrechtDas Problem: Eine Miterbin wehrte sich gegen die Auszahlung hinterlegter Versteigerungserlöse an einen anderen Miterben. [...]
Nach einem schweren Pferdetritt forderte die Krankenkasse die Haftung des Erben für Tierhalterpflichten der verstorbenen Eigentümerin. Der Erbe wehrte sich, da das Tier zum Zeitpunkt des Unfalls seit Monaten in der Obhut Dritter stand. Zum vorliegenden Urteil Az.: 7 U 76/23 | | Kontakt
Das Wichtigste in Kürze
Gericht: Oberlandesgericht Hamm Datum: 18.03.2025 Aktenzeichen: 7 U 76/23 Verfahren: Berufung Rechtsbereiche: Tierhalterhaftung, Erbrecht, SozialrechtDas Problem: Eine Krankenkasse forderte vom Beklagten Behandlungskosten zurück. [...]
Die Erbschaft ausschlagen ist oft die einzige Rettung, wenn ein geliebter Mensch Schulden statt Vermögen hinterlässt. Mitten in der Trauer erwartet das Gesetz von Ihnen eine schnelle, folgenreiche Entscheidung: Denn wer untätig bleibt, nimmt das Erbe automatisch an und haftet womöglich mit dem gesamten Privatvermögen. Wie können Sie diese gefährliche Falle umgehen und eine Erbschaft fristgerecht und sicher ablehnen? [...]
In einem Erbbaurechtsstreit forderte eine Partei die gerichtliche Bestellung eines Schiedsrichters, da die Gegenseite trotz Vereinbarung dieser Pflicht nicht nachkam. Doch selbst Einwände bezüglich angeblich fehlender Fristen und unklarer Streitbezeichnung konnten die Erzwingung der Schiedsvereinbarung nicht stoppen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 26 SchH 3/22 | | Kontakt
Das Wichtigste in Kürze
Gericht: Oberlandesgericht Frankfurt am Main Datum: 25.05.2022 Aktenzeichen: 26 SchH 3/22 Verfahren: Verfahren zur Bestellung eines Schiedsrichters Rechtsbereiche: Schiedsverfahrensrecht, Zivilprozessrecht, VertragsrechtDas Problem: Zwei Vertragsparteien hatten vereinbart, Streitigkeiten vor einem Schiedsgericht zu klären, wobei jede Partei einen Schiedsrichter benennen sollte. [...]
Stellen Sie sich vor, Sie sollen einen beträchtlichen Erbe auszahlen, doch der Empfänger will das Geld einfach nicht: Er schweigt, meldet sich nicht und rückt seine Bankverbindung nicht heraus. Eine Testamentsvollstreckerin zog deshalb vor Gericht, um den hartnäckigen Erben zur Kooperation zu zwingen. Doch statt einer einfachen Lösung erlebte sie eine juristische Blockade, die eine eigentlich klare Sache zur unerwarteten Zerreißprobe machte. [...]
Stellen Sie sich vor: Nach dem Tod Ihrer Mutter kassieren andere Familienmitglieder Mieteinnahmen, die Ihnen als Eigentümer längst zustehen. Sie wollen Ihr Recht, doch das Geld liegt auf einem fremden Konto, verwaltet von Erben, die weit verstreut leben. Was dann folgt, ist kein einfacher Gang zum Gericht, sondern eine juristische Odyssee, bei der der Gerichtsstand selbst zum größten Rätsel wird. [...]
Nach dem Tod der Eigentümerin sollte ein Grundstück verkauft werden – gestützt auf eine Vollmacht, die über das Leben hinaus wirkte. Das Grundbuchamt verlangte dafür einen Erbschein, da die Erbfolge unklar schien. Doch das Oberlandesgericht Frankfurt hat nun klargestellt, wann eine solche „transmortale“ Vollmacht im Grundbuchverfahren ausreicht. [...]
Als Eltern ihrem Sohn vor Jahrzehnten großzügig Grundstücke schenkten, ahnten sie nicht das Drama, das folgen sollte. Ein erbitterter Familienstreit eskalierte, die Eltern klagten wegen groben Undanks auf Rückgabe des Landes. Doch das Oberlandesgericht Frankfurt hat nun entschieden: Die Schenkung bleibt trotz tiefen Zerwürfnisses bestehen. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Zum vorliegenden [sc name=“al1″]Urteil Az.: 19 U 65/24[/sc] | [sc name=“al3b“][/sc] | Kontakt
Der Fall vor Gericht
Men[…]
Ein erbitterter Geschwisterstreit entbrennt, als es um die letzte Ruhe der Eltern geht. Wo sollen sie liegen? Eine Frage, die tiefe Wunden reißt und nun vor Gericht entschieden wurde. Zum vorliegenden Urteil Az.: 8 O 282/22 | | Kontakt
Das Wichtigste in Kürze
Gericht: LG Frankenthal Datum: 26.05.2023 Aktenzeichen: 8 O 282/22 Verfahrensart: Zivilprozess zur Streitregelung über die Umbettung der Urnen der Eltern Rechtsbereiche: Zivilrecht, Familienrecht Beteiligte Parteien: Kläger: Geschwister, das einwendet, dass die Bestattung in Rumänien nicht dem Willen der Eltern entsprach, da von Anfang an eine Beerdigung in Deutschland vorgesehen gewesen sei. [...]Als ein Mann stirbt, entbrennt ein erbitterter Familienstreit um sein Erbe. Ein mysteriöses Testament taucht auf, das die Karten neu mischen könnte, doch ein unerwarteter Richterwechsel wirft dunkle Schatten auf den gesamten Prozess. Wer wird am Ende das Vermögen des Verstorbenen erben? Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Das Wichtigste in Kürze
Gericht: Landgericht Regensburg Datum: 09.02.2022 Aktenzeichen: 71 O 2165/20 Verfahrensart: Zivilverfahren Rechtsbereiche: Erbrecht
Beteiligte Parteien:
Klägerin: Die Tochter der Erblasserin, die Ansprüche auf Herausgabe eines Teils des Vermächtnisses geltend macht. Sie argumentiert, dass eine unentgeltliche Verfügung über das Nachlassvermögen an den Beklagten vorliegt und beruft sich auf § 2113 BGB und § 816 BGB. [...]
In einem Rechtsstreit um die Sanierungskosten eines mit Mineralöl kontaminierten Grundstücks hat das Landgericht Memmingen den Erben des ehemaligen Tankstellenbetreibers eine Absage erteilt. Die Klägerin verlangte von den Beklagten knapp 67.200 Euro für die Beseitigung der Altlast, doch das Gericht sah sie nicht in der Haftung. [...]
Das Wichtigste in Kürze
Gericht: Landgericht Duisburg Datum: 07.05.2024 Aktenzeichen: 11 O 196/23 Verfahrensart: Zivilprozessverfahren über Auskunfts- und Pflichtteilsansprüche Rechtsbereiche: Erbrecht
Beteiligte Parteien:
Klägerin: Eine der beiden erstehelichen Töchter des verstorbenen Q. W. C. Sie macht Auskunfts- und Pflichtteilsansprüche gegen die zweite Ehefrau des Erblassers geltend. [...]
Das Wichtigste in Kürze
Gericht: Landgericht Duisburg Datum: 07.05.2024 Aktenzeichen: 11 O 196/23 Verfahrensart: Stufenklageverfahren auf Pflichtteils- und Auskunftsansprüche Rechtsbereiche: Erbrecht
Beteiligte Parteien:
Klägerin: Eine der beiden erstehelichen Töchter des Erblassers Q. W. C., die gegenüber der zweiten Ehefrau des Erblassers (Beklagte) Auskunfts- und Pflichtteilsansprüche geltend macht. [...]
Eine Mutter entzieht ihrer Tochter die Vorsorgevollmacht – doch die wehrt sich und der Fall landet vor dem Oberlandesgericht Frankfurt. Die Richter entscheiden jedoch, dass die Tochter überhaupt nicht berechtigt ist, gegen den Entzug der Vollmacht vorzugehen. Ein ungewöhnlicher Streit um die Gültigkeit einer Vorsorgevollmacht beschäftigt die Justiz. [...]
Gesellschafterwechsel: Urteil zu Nachlassfragen nach Geschäftsführer-Tod Die Gesellsch[…]
Testierunfähigkeit im Erbrecht: Fallanalyse zu Depressionen und Nachlassregelung Testierunfähigkeit ist ein zentraler Aspekt im Erbrecht, der die Gültigkeit eines Testaments erheblich beeinflussen kann. Besonders bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen spielt de[…]
Nachlasspflegschaft im Erbrecht: Ein Fall zur Sicherung des Erbes erläutert Die Nachlasspflegschaft ist ein wichtiger Bestandteil des Erbrechts, der den Schutz von Verm[…]