Erben in Königstein forderten die Entlassung der Testamentsvollstreckerin aus wichtigem Grund, weil die 92-jährige Witwe als Nießbraucherin des Immobiliennachlasses zugleich eigene finanzielle Interessen verfolgt. Fraglich ist, ob ihre Eignung im hohen Alter und diese bewusste Doppelrolle als Nießbraucherin ausreichen, um den ausdrücklichen Willen des Verstorbenen juristisch auszuhebeln. [...]
allgemein
Um den Streitwert bei einer Zahlung in die Erbmasse stritten zwei zu jeweils 50 Prozent erbberechtigte Schwestern, nachdem eine Erbin zur Rückzahlung einer hohen Summe verpflichtet wurde. Dabei blieb fraglich, ob die wirtschaftliche Belastung einer Miterbin sinkt, wenn sie durch ihre eigene Zahlung am Ende selbst anteilig wieder reicher wird. [...]
Ein Alleinerbe forderte 2023 die Erteilung eines Europäischen Nachlasszeugnisses für Konten im Ausland, während medizinische Gutachten schwere Hirnschäden des Verstorbenen belegten. Trotz eines deutschen Erbscheins und der notariellen Bekundung zur Testierfähigkeit des Erblassers blieb die internationale Anerkennung der Erbenstellung plötzlich ungewiss. Den vorliegenden Urteilstext lesen: Urteil Az.: [...]
Um den Fortbestand der GbR nach Tod eines Gesellschafters und brandenburgische Immobilienprojekte stritten Erben sowie ein verbleibender Mitunternehmer bereits seit dem Jahr 2019. Ein einsamer Briefkasten in einem alten Bahnhofsgebäude weckte plötzlich Zweifel, ob ein amtlicher Vollstreckungsbescheid dort überhaupt wirksam zugestellt werden konnte. Den vorliegenden Urteilstext lesen: Urteil Az.: [...]
Trotz der gesetzlichen Frist für die Steuerbefreiung für das geerbte Familienheim dauerte der Einzug des Erben wegen Bauverzögerungen und eines Wohnungsrechts insgesamt über drei Jahre. Das Finanzamt sah die lange Frist als schädlich an, doch ein unverschuldeter Hinderungsgrund könnte die Steuerbegünstigung noch retten. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Ein Erbstreit entbrannte um die Testierfähigkeit bei psychischer Erkrankung einer Erblasserin, die jahrelang unter bipolarer Störung und Alkoholmissbrauch litt. Doch die Anfechtung scheiterte an der extrem hohen Hürde, den genauen Nachweis der Testierunfähigkeit zu führen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 29 O 226/20 | | Kontakt
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Gericht: Landgericht Darmstadt Datum: 28.01.2021 Aktenzeichen: 29 O 226/20 Verfahren: Feststellungsklage Rechtsbereiche: Erbrecht, TestamentsrechtDas Problem: Die Klägerinnen und der Cousin stritten sich um das Erbe. [...]
Eine Schwester wollte das Testament bei Alzheimer-Demenz anfechten, das ihre Verwandte 2012 notariell beurkundet hatte. Trotz der Beglaubigung durch einen Notar sah das Gericht das medizinische Gutachten als ausschlaggebend für die Testierunfähigkeit an. Zum vorliegenden Urteil Az.: I-10 W 8/23 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Hamm Datum: 29.05.2024 Aktenzeichen: I-10 W 8/23 Verfahren: Nachlassverfahren Rechtsbereiche: Erbrecht, TestierfähigkeitDas Problem: Der verstorbene Vater hinterließ zwei Töchter und mehrere Testamente. [...]
Ein Immobilieneigentümer klagte gegen die Erbengemeinschaft des verstorbenen Verwalters auf Rechenschaft und musste den Gerichtsstand der Erbschaft bestimmen. Obwohl die Erben in München und Kelheim wohnen, lehnte das Gericht die Zuständigkeitsbestimmung ab – der letzte Wohnsitz des Erblassers soll zwingend entscheiden. Zum vorliegenden Urteil Az.: 102 AR 132/24 e | | Kontakt
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Gericht: Bayerisches Oberstes Landesgericht Datum: 28.11.2024 Aktenzeichen: 102 AR 132/24 e Verfahren: Zuständigkeitsfeststellungsverfahren Rechtsbereiche: Zuständigkeitsrecht, ErbrechtDas Problem: Ein Kläger forderte von den Erben einer verstorbenen Verwalterin Auskunft und Rechenschaft. [...]
Ein Alleinerbe forderte die Annullierung eines Vermächtnisses, da der handschriftliche Anhang zum Testament keine eigene Unterschrift des Verstorbenen aufwies. Obwohl die Formvorschriften für das private Testament streng sind, könnte die fehlende Unterschrift auf diesem Anhang die Gültigkeit der gesamten letztwilligen Verfügung nicht beeinflussen. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Ein Erbe forderte die volle Rückzahlung der Gelder, die der Miterbe vom Nachlasskonto entnommen hatte, was den Streitwert der Miterbenklage für Nachlassforderung festlegte. Das Gericht erkannte den Wert der Rückforderung nur zur Hälfte an und minderte den Streitwert um den beklagten Miterbenanteil. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Nach der Vorlage eines handschriftlichen, aber undeutlichen Testaments wurde der Erbscheinsantrag abgelehnt durch den Rechtspfleger. Die eigenen, substanziellen Bedenken des Beamten machten seine Zurückweisung jedoch unwirksam. Zum vorliegenden Urteil Az.: 3 W 53/24 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Oldenburg Datum: 21.08.2024 Aktenzeichen: 3 W 53/24 Verfahren: Erbscheinsverfahren Rechtsbereiche: Erbrecht, Gerichtsverfassung/ZuständigkeitenDas Problem: Mehrere Erben beantragten einen Erbschein, der die verstorbene Ehefrau als Alleinerbin ausweist, basierend auf einem handschriftlichen Dokument. [...]
Ein Nachlasspfleger beabsichtigte den Verkauf eines vermieteten Zweifamilienhauses, obwohl der Kaufpreis deutlich über dem Verkehrswert lag und über 335.000 Euro Barvermögen vorhanden waren. Trotz des hohen Angebots verweigerte das Oberlandesgericht die Genehmigung, da beim Erbe von unbekannten Erben der Vorrang der Erhaltung des Grundvermögens gilt. Zum vorliegenden Urteil Az.: [...]
Die gesetzlichen Erben forderten die lückenlose Auskunftspflicht des Bevollmächtigten ein, nachdem dieser das Vermögen des Verstorbenen fast vollständig geleert hatte. Das Gericht forderte nun Rechenschaft nicht nur über die letzten Monate, sondern lückenlos ab dem allerersten Tag der Vollmachtserteilung. Zum vorliegenden Urteil Az.: 12 U 38/22 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Oldenburg Datum: 03.12.2024 Aktenzeichen: 12 U 38/22 Verfahren: Berufung Rechtsbereiche: Auftragsrecht, ErbrechtDas Problem: Ein Mann hatte einem Ehepaar eine General- und Vorsorgevollmacht erteilt, das seine Angelegenheiten regelte und später als Erbe eingesetzt wurde. [...]
Das OLG Nürnberg musste klären, wie der Kapitalisierte Wert der Gegenleistungen bei Grundstücks-Herausgabe zu berechnen ist, nachdem der 91-jährige Schenker kurz nach der Übertragung starb. Es zählte nicht die tatsächlich erbrachte Pflegeleistung, sondern der überraschend hohe Wert des ursprünglichen Versprechens. Zum vorliegenden Urteil Az.: 1 U 2003/24 Erb | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Nürnberg Datum: 12.09.2025 Aktenzeichen: 1 U 2003/24 Erb Verfahren: Berufungsverfahren Rechtsbereiche: Erbrecht, Schenkungsrecht, BereicherungsrechtDas Problem: Zwei Söhne stritten um Grundstücke des verstorbenen Vaters. [...]
Nach dem Tod eines US-Bürgers in New York erklärte der Erbe die Wirksamkeit der Erbschafts-Ausschlagung bei Auslandsbezug für den Immobilienanteil in München. Kurz darauf wollte der Erbe diese Entscheidung revidieren, doch nun stand das komplexe internationale Kollisionsrecht im Weg. Zum vorliegenden Urteil Az.: 33 Wx 246/24 e | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht München Datum: 22.08.2025 Aktenzeichen: 33 Wx 246/24 e Verfahren: Beschwerde in Nachlasssache Rechtsbereiche: Erbrecht, Internationales Privatrecht, Europäisches ErbrechtDas Problem: Ein Erblasser mit US-Staatsangehörigkeit hinterließ eine Immobilie in Deutschland. [...]
Eine Patchwork-Erbengemeinschaft stritt erbittert um die Aufteilung einer Speditionsfirma und forderte wegen unklarer Anteile die Anordnung einer Nachlasspflegschaft. Das Oberlandesgericht München musste klären, ob der reine Streit um die Erbquoten ausreicht, um diese strenge Maßnahme gegen bekannte Erben anzuordnen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 33 Wx 219/25 e | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht München Datum: 27.10.2025 Aktenzeichen: 33 Wx 219/25 e Verfahren: Beschwerdeverfahren Rechtsbereiche: Erbrecht, NachlassverwaltungDas Problem: Eine Witwe und die drei Kinder des Verstorbenen stritten um das Erbe. [...]
Erben stritten um die Gültigkeit eines Testaments, das kurz vor dem Tod vor drei Zeugen verfasst wurde, doch die entscheidende fehlende Unterschrift beim Nottestament stand im Raum. Nur anderthalb Stunden zuvor hatte der Erblasser ein wichtiges Notarzt-Formular signiert – was nun die gesamte erbrechtliche Verfügung infrage stellte. [...]
Ein Rechtsanwalt übertrug seiner Lebensgefährtin in seinem handschriftlichen Testament die wertvollste Gewerbeimmobilie, was die Abgrenzung zwischen Erbeinsetzung und Vermächtnis aufwarf. Trotz dieser Zuwendung des werthaltigsten Nachlassgegenstandes entschied das Gericht, dass sie nicht für die Bestattungskosten im Erbfall haften musste. Zum vorliegenden Urteil Az.: 10 U 81/25 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Braunschweig Datum: 03.11.2025 Aktenzeichen: 10 U 81/25 Verfahren: Zivilrechtliches Berufungsverfahren Rechtsbereiche: Erbrecht, TestamentsauslegungDas Problem: Die Töchter des Verstorbenen zahlten die Beerdigungskosten. [...]
Ein unbekannter 1/18-Miterbe blockierte die Teilungsversteigerung eines Grundstücks, wodurch die Nachlasspflegschaft bei Ungewissheit über Erben vom Gericht abgelehnt wurde. Das OLG erklärte nun, warum bereits plausible Zweifel an der Wirksamkeit der Erbausschlagung genügen, um die Bestellung zu erzwingen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 2 Wx 55/22 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Sachsen-Anhalt Datum: 08.08.2024 Aktenzeichen: 2 Wx 55/22 Verfahren: Beschwerdeverfahren Rechtsbereiche: Nachlassrecht, ErbrechtDas Problem: Ein Berechtigter wollte einen Nachlasspfleger bestellen lassen, um einen Anspruch auf Mitwirkung an der Zwangsversteigerung eines Grundstücksanteils durchzusetzen. [...]
Der Fiskus als Erbe des Freistaates Thüringen wollte seine Beschränkte Erbenhaftung bei Gerichtskosten aus einem Nachlassverfahren geltend machen. Das Oberlandesgericht wies die Beschwerde ab, weil die eigentlich schlüssige Einrede prozessual zum falschen Zeitpunkt vorgetragen wurde. Zum vorliegenden Urteil Az.: 6 W 319/24 | | Kontakt
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Gericht: Thüringer Oberlandesgericht Datum: 25.10.2024 Aktenzeichen: 6 W 319/24 Verfahren: Beschwerdeverfahren in Notarsachen Rechtsbereiche: Kostenrecht, ErbrechtDas Problem: Der Freistaat Thüringen wurde als Erbe eines Nachlasses zur Zahlung von Gerichtskosten aufgefordert. [...]
Eine Erbin forderte, die Testierfähigkeit bei Erbeinsetzung prüfen zu lassen, da das undatierte handschriftliche Testament Zweifel am psychischen Zustand der Verstorbenen aufwarf. Das Gericht kassierte die Vorentscheidung und befand, dass die Richter zuvor ihre gerichtliche Aufklärungspflicht grob verletzt hatten. Zum vorliegenden Urteil Az.: 1Z BR 007/04 | | Kontakt
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Gericht: Bayerisches Oberstes Landesgericht Datum: 18.05.2004 Aktenzeichen: 1Z BR 007/04 Verfahren: Erbscheinsverfahren (Rechtsbeschwerde) Rechtsbereiche: Erbrecht, Internationales Privatrecht, VerfahrensrechtDas Problem: Die gesetzlichen Erben stritten sich mit einem Verwandten um das Erbe einer kinderlosen Frau. [...]
Trotz fehlender Signatur stellte sich die Frage der Formwirksamkeit eines handschriftlichen Testaments, das die gesetzlichen Erben wegen formaler Mängel anfochten. Entscheidend war, ob ein später verfasster privater Brief die fehlerhafte Erbeinsetzung im Sinne des Erblassers heilen konnte. Zum vorliegenden Urteil Az.: 33 Wx 44/25 e | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht München Datum: 09.10.2025 Aktenzeichen: 33 Wx 44/25 e Verfahren: Beschwerde in einem Erbscheinsverfahren Rechtsbereiche: Erbrecht, TestamentsrechtDas Problem: Nach dem Tod eines Mannes legte seine Lebensgefährtin ein handschriftliches, aber nicht unterschriebenes Testament vor. [...]
Ein handschriftliches Testament existierte nur als Fotokopie, und die Erbeinsetzung war an die unscharfe Bedingung eines gemeinsamen Unglücks geknüpft. Trotz des klaren Wortlauts mussten die Richter entscheiden, ob die Bedingung tatsächlich zur Unwirksamkeit der gesamten letztwilligen Verfügung führte. Zum vorliegenden Urteil Az.: 33 Wx 25/25 e | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht München Datum: 08.10.2025 Aktenzeichen: 33 Wx 25/25 e Verfahren: Beschwerdeverfahren im Erbrecht Rechtsbereiche: Erbrecht, Testamentsauslegung, BeweisrechtDas Problem: Nach dem Tod der unverheirateten Erblasserin stritten sich der Nachlasspfleger ihres verstorbenen Bruders und eine Freundin um das Erbe. [...]
Obwohl das gemeinschaftliche Testament nachträglich geändert werden sollte, widersprachen die enterbten Töchter und forderten ihren Anteil am Millionenvermögen. Das OLG Celle musste entscheiden, ob eine vermeintlich freie Verfügung über das Vermögen die Bindung an die Schlusserbeneinsetzung tatsächlich aufhebt. Zum vorliegenden Urteil Az.: 6 W 132/24 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Celle Datum: 13.11.2024 Aktenzeichen: 6 W 132/24 Verfahren: Beschwerdeverfahren im Erbrecht Rechtsbereiche: Erbrecht, Testamentsauslegung, Gemeinschaftliches TestamentDas Problem: Zwei Söhne beantragten einen Erbschein als Alleinerben der verstorbenen Mutter. [...]
Eine Erblasserin verfügte eine bedingte Erbeinsetzung zugunsten ihrer Bekannten, doch das handschriftliche Original-Testament war unauffindbar. Obwohl die Testamentskopie als Nachweis akzeptiert wurde, scheiterte die Alleinerbin an einer einzigen, nicht eingetretenen Reise-Klausel. Zum vorliegenden Urteil Az.: 33 Wx 25/25 e | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht München Datum: 07.10.2025 Aktenzeichen: 33 Wx 25/25 e Verfahren: Beschluss in Nachlasssachen Rechtsbereiche: Erbrecht, Testamentsauslegung, BeweisrechtDas Problem: Ein Bruder und eine Bekannte stritten um das Erbe einer kinderlosen Frau. [...]
Ein Testamentsvollstrecker veräußerte eine Nachlassimmobilie zu einem Preis, der nur 47 Prozent des ermittelten Verkehrswerts betrug. Die Frage war, ob der Kaufvertrag unwirksam bei Verkauf unter Verkehrswert ist, selbst wenn die Erbin dem Geschäft zugestimmt hatte. Zum vorliegenden Urteil Az.: 2 U 30/23 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Stuttgart Datum: 24.07.2025 Aktenzeichen: 2 U 30/23 Verfahren: Berufungsverfahren Rechtsbereiche: Erbrecht, Kaufvertragsrecht, SittenwidrigkeitDas Problem: Ein Käufer erwarb ein Nachlassgrundstück vom Testamentsvollstrecker für 90.000 Euro. [...]
Die Erben verlangten die Rechenschaftspflicht des Bevollmächtigten nach dem Tod und forderten alle Belege über die Finanzgeschäfte des Verstorbenen zu dessen Lebzeiten ein. Der Bevollmächtigte weigerte sich, da die weitreichende Generalvollmacht seiner Meinung nach lediglich eine familiäre Gefälligkeit darstellte. Zum vorliegenden Urteil Az.: 3 O 284/24 | | Kontakt
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Gericht: Landgericht Ellwangen Datum: 31.07.2025 Aktenzeichen: 3 O 284/24 Verfahren: Teilurteil in einer Zivilstreitigkeit Rechtsbereiche: Erbrecht, Vollmachtsrecht, RechenschaftspflichtDas Problem: Die Erben streiten mit einem ihrer Brüder. [...]
Die obsiegende Partei forderte nach dem Erbscheinsverfahren die Erstattung der Anwaltskosten nach Kostenentscheidung gemäß FamFG von der unterlegenen Gegenseite. Obwohl das Gericht die „Kosten des Verfahrens“ auferlegte, verweigerte der Rechtspfleger die Festsetzung der außergerichtlichen Aufwendungen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 9 W 95/25 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Schleswig‑Holstein Datum: 08.10.2025 Aktenzeichen: 9 W 95/25 Verfahren: Kostenfestsetzung im Nachlassverfahren Rechtsbereiche: Nachlassrecht, Kostenrecht, FamilienverfahrensrechtDas Problem: Eine Erbin gewann einen Streit um den Erbschein gegen ihre Schwester. [...]
Ein bindendes Ehegattentestament aus dem Jahr 1977 sollte 45 Jahre später durch die Anfechtung des Ehegattentestaments durch Enkel aufgelöst werden. Trotz der jahrzehntelangen Bindungswirkung prüfte das Gericht, ob die späte Anfechtung die feststehende Erbschaft der eingesetzten Stiefkinder noch kippen konnte. Zum vorliegenden Urteil Az.: 19 W 18/24 | | Kontakt
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Gericht: Kammergericht Berlin Datum: 22.10.2024 Aktenzeichen: 19 W 18/24 Verfahren: Beschwerdeverfahren im Erbrecht Rechtsbereiche: Erbrecht, TestamentsanfechtungDas Problem: Zwei Enkelinnen der Erblasserin wollten Erben nach einem neuen Testament sein. [...]
Eine Erbin wollte einen Erbschein beantragen, obwohl das Original-Testament ihres verstorbenen Angehörigen unauffindbar war. Sie versuchte den Verlust mit einer Kopie zu beweisen. Doch trotz des scheinbaren Ersatzes durch die Testament-Kopie reichten die vorgelegten Beweise plötzlich nicht mehr aus. Zum vorliegenden Urteil 8 W 66/24 | | Kontakt
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Gericht: Oberlandesgericht Zweibrücken Datum: 07.08.2025 Aktenzeichen: 8 W 66/24 Verfahren: Beschwerdeverfahren in Familiensachen Rechtsbereiche: Erbrecht, FamilienverfahrensrechtDas Problem: Eine Frau beantragte einen Erbschein als Alleinerbin. [...]