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Konto zur Verfügung gestellt: Wie vermeide ich Strafen bei Geldwäsche?

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Wer das eigene Konto zur Verfügung gestellt hat, gerät schnell unter Verdacht der Geldwäsche oder der Beihilfe zum Betrug. Schon das leichtfertige Übersehen zweifelhafter Hintergründe führt zu einem Ermittlungsverfahren, bei dem eine unbedachte Aussage gegenüber der Polizei die Chance auf eine Einstellung dauerhaft verbauen kann.

Geldwäsche über das eigene Konto: Das Wichtigste in Kürze

  • Es drohen Geldstrafe oder bis zu 5 Jahre Freiheitsstrafe; zusätzlich kann der Staat das durchgeleitete Geld einziehen.
  • Konto zur Verfügung gestellt heißt: Sie lassen Geld über Ihr Konto laufen oder leiten es für andere weiter.
  • Betroffen ist jeder, der fremdes Geld empfängt, weiterleitet oder beim Verschleiern mithilft.
  • Schweigen Sie bei Polizei und Anhörungsbogen und geben Sie nichts vorschnell schriftlich ab.
  • Sichern Sie Chats, Mails und Kontoauszüge; sie sind oft der wichtigste Beleg für Ihre Entlastung.
  • Mit vollständigen Unterlagen und klarem Ablaufbericht steigen die Chancen auf eine Einstellung oder eine deutlich mildere Lösung.

Was passiert, wenn ich mein Privatkonto für Dritte genutzt habe?

Das Angebot klang simpel: Konto für eingehende Zahlungen zur Verfügung stellen, Geld weiterleiten, kleine Aufwandsentschädigung kassieren. Oder ein Freund bat um einen schnellen Gefallen. Jetzt ist das Konto gesperrt und ein Brief der Polizei liegt auf dem Tisch.

Was viele nicht wissen: Das Recht zieht auch den naiven Helfer zur Verantwortung, solange Sie die Verdachtsmomente hätten erkennen müssen. Sie befinden sich im Visier der Ermittler – auch wenn Sie sich selbst als Opfer fühlen. Ob dieses Verfahren mit einer Einstellung endet oder mit einer Verurteilung, hängt jetzt davon ab, was Sie als Nächstes tun. Der größte Fehler wäre zu glauben, ein formloser Anruf bei der Bank oder ein kurzes Erklärungsschreiben an die Polizei klärt die Sache.

Konto gesperrt oder Post von der Polizei erhalten?

Wenn Sie gutgläubig Ihr Konto zur Verfügung gestellt haben, wertet die Justiz dies oft als leichtfertige Geldwäsche. Bevor eine unbedachte Aussage den Weg zu einer Einstellung verbaut, sollten die Ermittlungsakte und die Beweismittel fachlich geprüft werden. Unsere Rechtsanwälte unterstützen Sie dabei, Ihre Unschuld plausibel darzulegen und wirtschaftliche Schäden zu begrenzen.

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Welche Strafe droht mir bei Geldwäsche oder Beihilfe zum Betrug?

Drei Vorwürfe stehen in Kontoleihe-Fällen typischerweise im Raum – und sie unterscheiden sich erheblich in Schwere und Voraussetzungen….


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