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Abbiegen in Feld- und Waldwege gesteigerte Vorsicht

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Auf der Landstraße kollidieren Abbiegen und Überholen: Ein Gerichtsurteil zeigt, dass bei Unfällen mit Linksabbiegern und Überholern oft beide Seiten Fehler machen und haften müssen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 30 C 104/23 | | Kontakt

Das Wichtigste in Kürze

  • Gericht: AG Brandenburg
  • Datum: 28.11.2024
  • Aktenzeichen: 30 C 104/23
  • Verfahrensart: Zivilverfahren wegen Schadensersatz nach Verkehrsunfall
  • Rechtsbereiche: Verkehrsrecht, Schadensersatzrecht

Beteiligte Parteien:

  • Parteien einzeln:
    • Kläger: Der Halter des beschädigten Kraftrades (BMW K 100), der Schadensersatzansprüche geltend macht. Er argumentiert, dass ihm durch den Unfall vom 16.09.2022 Kosten für die Wiederbeschaffung seines Motorrads, Verdienstausfall und Kleiderschaden entstanden sind, welche die Beklagten noch anteilig zu ersetzen haben.
    • Die Beklagten: Personen, die vom Kläger als Gesamtschuldner für die Unfallfolgen in Anspruch genommen werden. Da die Klage nur teilweise erfolgreich war, haben sie vermutlich die volle Haftung oder die Höhe des geforderten Schadensersatzes bestritten. Sie wurden zur Zahlung eines Teils des geforderten Betrags verurteilt.

Um was ging es?

  • Sachverhalt: Der Kläger erlitt bei einem Verkehrsunfall am 16.09.2022 einen Schaden an seinem Motorrad (BMW K 100). Er forderte von den Beklagten als Gesamtschuldner Ersatz für den restlichen Wiederbeschaffungsaufwand des Motorrads, restlichen Verdienstausfall und restlichen Kleiderschaden.
  • Kern des Rechtsstreits: Die zentrale Frage war, in welcher Höhe die Beklagten verpflichtet sind, dem Kläger die nach dem Verkehrsunfall verbliebenen Schäden (Wiederbeschaffung Motorrad, Verdienstausfall, Kleidung) zu ersetzen.

Was wurde entschieden?

  • Entscheidung: Die Beklagten wurden als Gesamtschuldner verurteilt, an den Kläger 948,83 € zuzüglich Zinsen zu zahlen. Der darüber hinausgehende Teil der Klage wurde abgewiesen.
  • Folgen: Die Beklagten müssen den zugesprochenen Betrag nebst Zinsen gemeinsam an den Kläger zahlen. Der Kläger erhält nicht den vollen geforderten Betrag und muss 45 % der Prozesskosten tragen. Die Beklagten tragen als Gesamtschuldner 55 % der Prozesskosten. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar, wobei beide Seiten die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung beeinflussen können.

Der Fall vor Gericht


Unfall auf der Bundesstraße: Geteilte Schuld bei Kollision zwischen Linksabbieger und Überholer

Das Amtsgericht Brandenburg an der Havel hat in einem aktuellen Urteil über die Folgen eines Verkehrsunfalls entschieden. Geklärt wurde die Haftungsfrage nach einer Kollision zwischen einem Pkw, der nach links in einen Feldweg abbog, und einem überholenden Motorradfahrer. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass beide Beteiligten eine Teilschuld trifft.

Der Unfallhergang am Morgen des 16. September 2022

An jenem Freitagmorgen gegen 07:55 Uhr befuhr der Kläger mit seinem Motorrad BMW K 100 die Bundesstraße B 102 aus Richtung B… kommend. Vor ihm fuhr der Beklagte zu 1.) mit seinem Skoda Karoq. In der Nähe der Ortschaft K… verlangsamte der Autofahrer seine Fahrt. Der Motorradfahrer nahm dies wahr und überprüfte die Verkehrslage, um zu überholen. Nach seiner Aussage war die Straße gut einsehbar, kein Gegenverkehr nahte, und kein anderes Fahrzeug überholte. Daraufhin setzte er zum Überholvorgang an und scherte auf die linke Fahrspur aus….


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