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Hinterbliebenenentschädigung nach Verkehrsunfalltod – Höhe des Hinterbliebenengeldes

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Ein tragischer Unfall riss eine Familie auseinander, doch der Kampf um Gerechtigkeit für alle Hinterbliebenen begann erst danach. Als die Versicherung sich weigerte, für den Verlust des Stiefvaters zu zahlen, offenbarte sich die wahre Bedeutung von Familie jenseits blutsverwandtschaftlicher Bande vor Gericht. Zum vorliegenden Urteil Az.: 7 O 269/22 | | Kontakt

Das Wichtigste in Kürze

  • Gericht: LG Itzehoe
  • Datum: 17.03.2023
  • Aktenzeichen: 7 O 269/22
  • Verfahrensart: Nicht genannt
  • Rechtsbereiche: Haftpflichtrecht, Verkehrsrecht, Schadenersatzrecht
  • Beteiligte Parteien:
    • Klägerin: Die Klägerin begehrt Hinterbliebenengeld aufgrund eines Verkehrsunfalls, bei dem ihre leibliche Mutter und ihr Stiefvater ums Leben gekommen sind.
    • Beklagter: Der Beklagte ist die des Unfallverursachers und wird auf Zahlung von Hinterbliebenengeld und vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten in Anspruch genommen.
  • Um was ging es?
    • Sachverhalt: Die leibliche Mutter und der Stiefvater der Klägerin sind bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, der von einem Dritten verursacht wurde. Die Klägerin macht gegen die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers Ansprüche auf Hinterbliebenengeld geltend.
    • Kern des Rechtsstreits: Besteht ein Anspruch der Klägerin auf Hinterbliebenengeld gegen die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers aufgrund des tödlichen Verkehrsunfalls, bei dem ihre Mutter und ihr Stiefvater ums Leben kamen, und in welcher Höhe?
  • Was wurde entschieden?
    • Entscheidung: Der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 10.020,00 € nebst Zinsen sowie vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von 331,06 € nebst Zinsen zu zahlen. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Der Fall vor Gericht


Gericht urteilt zu Hinterbliebenenentschädigung nach tödlichem Verkehrsunfall

Das Landgericht Itzehoe hat in einem aktuellen Urteil (Az.: 7 O 269/22) über die Frage entschieden, unter welchen Voraussetzungen Hinterbliebene nach einem Verkehrsunfalltod eine finanzielle Entschädigung, das sogenannte Hinterbliebenengeld, beanspruchen können. Im Zentrum des Falls stand die Klage einer Frau, die nach dem Tod ihres Stiefvaters bei einem Verkehrsunfall eine solche Entschädigung von der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers forderte.

Tödlicher Verkehrsunfall in Schleswig-Holstein fordert zwei Menschenleben

Dem Urteil zugrunde liegt ein tragischer Verkehrsunfall, der sich am 7. Juli 2021 auf einer Landstraße bei G. O.-A. ereignete. Ein Autofahrer geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. In diesem Fahrzeug befanden sich die leibliche Mutter der Klägerin und ihr Stiefvater. Beide erlitten bei dem Unfall schwerste Verletzungen.

Mutter stirbt noch am Unfallort – Stiefvater erliegt Verletzungen im Krankenhaus

Die Mutter der Klägerin verstarb noch an der Unfallstelle. Ihr Stiefvater wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch einige Wochen später, am 26. Juli 2021, seinen Verletzungen erlag. Der Unfallverursacher war eindeutig identifiziert und sein Fahrzeug bei dem beklagten Versicherungsunternehmen haftpflichtversichert.

Versicherung zahlt Hinterbliebenengeld für Mutter, lehnt Anspruch für Stiefvater aber ab

Die Versicherung des Unfallverursachers, der Beklagte in diesem Verfahren, regulierte zunächst einen Teil des Schadens. Sie zahlte der Klägerin bereits 10….


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