Alkoholisiert und auf der falschen Fahrbahn: Eine Autofahrerin verursacht einen Unfall und muss nun für den vollen Schaden aufkommen. Das Oberlandesgericht München bestätigt in einem Berufungsverfahren die alleinige Schuld der Fahrerin, die unter Alkoholeinfluss das Rechtsfahrgebot missachtete. Ein unfallanalytisches Gutachten widerlegte die Darstellung der Unfallverursacherin und stützte die Version des Klägers, der nun vollen Schadensersatz erhält. Zum vorliegenden Urteil Az.: 10 U 2360/14 | | Hilfe anfordern
Das Wichtigste: Kurz & knapp
- Der Kläger fordert Schadensersatz nach einem Verkehrsunfall.
- Das Landgericht Traunstein hat die Klage teilweise abgewiesen, da der Unfallhergang nicht vollständig geklärt werden konnte.
- Das Oberlandesgericht München hat diese Entscheidung aufgehoben und zugunsten des Klägers entschieden.
- Der Unfall wurde durch ein Fehlverhalten der Beklagten verursacht.
- Die Beklagte fuhr entgegen der Fahrbahnregelung und war alkoholisiert.
- Das Gutachten bestätigte, dass der Unfall auf der Fahrbahn des Klägers stattfand.
- Das Gericht entschied, dass die Beklagten allein verantwortlich sind.
- Der Kläger erhält vollen Schadensersatz und vorgerichtliche Anwaltskosten.
- Die Beklagten müssen die gesamten Verfahrenskosten tragen.
- Die Revision des Urteils wurde nicht zugelassen.
Alkoholisierter Fahrer verursacht Unfall: Wer haftet bei Rechtsverstößen?
Wer kennt es nicht: Man fährt auf einer Straße, die sich schön schlängelt und plötzlich kommt einem ein anderes Auto entgegen. Im Idealfall kann man rechtzeitig ausweichen. Aber was passiert, wenn ein Autofahrer unter Alkoholeinfluss die Kontrolle verliert und auf die Gegenfahrbahn gerät? In diesem Fall ist nicht nur die eigene Sicherheit gefährdet, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmer. Diese Situation ist nicht nur aus rechtlicher Sicht besonders problematisch, sondern kann auch zu schweren Unfällen führen. Die Frage, wer für die Folgen eines solchen Unfalls verantwortlich ist und welche Rechtsfolgen drohen, ist kompliziert und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Besonders relevant ist hier die Frage nach dem Grad der Schuld und den Umständen des Unfalls. So spielt zum Beispiel der Alkoholkonsum des Unfallverursachers eine entscheidende Rolle. Auch die Frage, ob der Gegenverkehr rechtzeitig reagieren konnte, ist in einem juristischen Kontext entscheidend. In diesem Beitrag wollen wir uns mit einem konkreten Fall auseinandersetzen, in dem es zum Unfall mit dem Gegenverkehr kam, weil ein Fahrer gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen hat, nachdem er zuvor Alkohol konsumiert hatte. Ihr Unfall, unsere Expertise: Erhalten Sie Klarheit und Gerechtigkeit. Wurden Sie Opfer eines Verkehrsunfalls, bei dem der Unfallgegner unter Alkoholeinfluss stand und gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen hat? Unsere Kanzlei verfügt über langjährige Erfahrung in der erfolgreichen Vertretung von Mandanten in ähnlichen Fällen. Wir verstehen die rechtlichen Feinheiten und setzen uns für Ihre Interessen ein. Kontaktieren Sie uns noch heute für eine unverbindliche Ersteinschätzung Ihres Falles. Wir prüfen Ihre rechtlichen Möglichkeiten und zeigen Ihnen den besten Weg zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche auf. Ersteinschätzung anfordern
Der Fall vor Gericht
Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall durch Verstoß gegen Rechtsfahrgebot
Der 10….