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Vertragsnichtigkeit bei Schwarzgeldabrede

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Fliesenleger-Streit im Badezimmer endet mit überraschender Wendung: Gericht erklärt Vertrag wegen mutmaßlicher Schwarzarbeit für nichtig. Barzahlung und fehlende Unterlagen werden dem Auftraggeber zum Verhängnis. Handwerker geht straffrei aus, Kläger bleibt auf Kosten sitzen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 11 O 165/21 | | Hilfe anfordern Das Wichtigste: Kurz & knapp Die Klage des Klägers auf Zahlung von Vorschusskosten für die Mängelbeseitigung an Fliesenarbeiten wurde abgewiesen. Der Kläger und der Beklagte hatten eine mündliche Vereinbarung über die Fliesenarbeiten getroffen, ohne schriftliche Dokumente oder Quittungen. Der Kläger behauptete, dass eine Anzahlung geleistet und ein Festpreis vereinbart wurde, der Beklagte hingegen sprach von einem Stundenlohn. Das Gericht stellte fest, dass der Vertrag aufgrund einer Schwarzgeldabrede nichtig ist, da die Arbeiten ohne Rechnung und unter Umgehung der Umsatzsteuer durchgeführt werden sollten. Der Kläger konnte nicht glaubhaft nachweisen, dass die Vereinbarung rechtmäßig war oder dass Steuern berücksichtigt wurden. Die Zeugenaussagen des Klägers und seines Bruders waren widersprüchlich und unterstützten nicht die Behauptungen des Klägers. Der Beklagte bestätigte zunächst eine Vereinbarung ohne Umsatzsteuer, änderte aber später seine Aussage, was das Gericht als unglaubwürdig einstufte. Das Verhalten beider Parteien deutete auf eine bewusste Umgehung der Steuerpflicht hin, typisches Vorgehen bei Schwarzarbeit. Aufgrund der Nichtigkeit des Vertrages besteht kein Anspruch des Klägers auf Vorschusskosten oder Schadensersatz. Das Gericht verurteilte den Kläger zur Tragung der Prozesskosten und die Entscheidung ist vorläufig vollstreckbar. Verträge mit Schwarzgeld: Gerichte erklären Nichtigkeit Verträge sind im Alltag allgegenwärtig. Sie regeln unsere Beziehungen zu anderen, von Kaufverträgen im


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