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Fristlose Kündigung – manipulierte Warenrücknahme – Verdachtskündigung

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Langjährige Verkäuferin unter Verdacht: Hat sie Warenrückgaben manipuliert, um Geld aus der Kasse zu unterschlagen? Das Landesarbeitsgericht Hamm bestätigt fristlose Kündigung wegen des dringenden Verdachts der Unterschlagung. Ungewöhnliche Muster bei Warenrücknahmen werfen Fragen auf und führen zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 14 Sa 502/21 | | Hilfe anfordern Das Wichtigste: Kurz & knapp Die Klägerin war als Verkäuferin tätig und wurde aufgrund von verdächtigen Warenrückgaben fristlos gekündigt. Im Rahmen einer zentralen Kassenprüfung wurden 14 Rückgaben unter der Bedienernummer der Klägerin festgestellt, die verdächtig waren. Es gab mehr Rückgaben als Verkäufe und teilweise wurden doppelte Geldrückgaben vorgenommen. Die Klägerin argumentierte, dass andere Mitarbeiter ihre Bedienernummer genutzt haben könnten, was das Gericht als Schutzbehauptung einstufte. Das Gericht entschied, dass die Kündigung rechtmäßig war, da der dringende Verdacht einer schwerwiegenden Pflichtverletzung bestand. Der Verdacht gründete sich auf die systematische und ungewöhnliche Vorgehensweise bei den Rückgaben. Die Klägerin hatte ihre Kasse durch eine persönliche Geheimnummer gesichert, was ihre alleinige Verantwortlichkeit für die Rückgaben nahelegte. Der Verlust des Vertrauens durch den Arbeitgeber rechtfertigte die fristlose Kündigung. Die behauptete Praxis der gegenseitigen Vertretung an der Kasse wurde als nicht glaubwürdig und vertraglich unzulässig bewertet. Die Entscheidung betont, dass eine ordnungsgemäße Kassenführung von zentraler Bedeutung ist und Verstöße gegen diese Praxis schwerwiegende Konsequenzen haben können. Gerichtsurteil zur Kündig


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