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Blutlache im Treppenhaus – Vermieter darf auf Kosten des Mieters  Spezialfirma beauftragen

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Blutverschmiertes Treppenhaus sorgt für juristischen Eklat: Mieter muss nach Verletzung tief in die Tasche greifen! Amtsgericht Frankfurt am Main spricht wegweisendes Urteil zu Reinigungskosten nach blutigem Zwischenfall. Zum vorliegenden Urteil Az.: 33 C 1898/23 | | Hilfe anfordern Das Wichtigste: Kurz & knapp Die Klägerin beauftragte eine Spezialfirma zur Entfernung von Blutspuren im Treppenhaus. Der Beklagte hinterließ massive Blutspuren nach einer Verletzung, die sofort gereinigt werden mussten. Die Kosten für die Reinigung belaufen sich auf knapp 2.000 Euro, die dem Beklagten in Rechnung gestellt wurden. Der Beklagte verweigerte die Zahlung und argumentierte, die Kosten seien überhöht und nicht angemessen. Das Gericht entschied zugunsten der Klägerin und verurteilte den Beklagten zur Zahlung der Reinigungskosten. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass der Beklagte schuldhaft gegen den Mietvertrag verstoßen habe. Die Vermieterin musste eine Fachfirma beauftragen, da das Blut eine Infektionsgefahr darstellte und der Beklagte nicht qualifiziert war, diese Gefahr zu beseitigen. Eine unverzügliche Reinigung war erforderlich, um Gefahren für Mitbewohner zu vermeiden. Die Klägerin handelte nicht gegen die Schadensminderungspflicht, da eine sofortige und fachgerechte Säuberung notwendig war. Die Entscheidung ist vorläufig vollstreckbar, der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits. Vermieter können Kosten für Blutlacken-Reinigung auf Mieter umlegen Ein blutroter Fleck im Treppenhaus – ein Anblick, der nicht nur schockiert, sondern auch schnell zur Kostenfrage führt. Wer kommt für die Reinigung auf, wenn die Ursache der Verschmutzung unklar ist? Diese Frage beschäftigt Mieter und Vermieter gleichermaßen. Grundsätzlich gilt: Die Reinigungspflicht für gemeinsam genutzte Flächen in einem Mehrfamilienhaus liegt beim Vermieter. Doch was passiert, wenn eine außergewöhnliche Verschmutzung


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