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Beseitigungsanordnung von Grundstückseinfriedungen – Untersagung der Hundehaltung

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Zaun weg, Hunde weg – Bayerischer Verwaltungsgerichtshof bestätigt radikale Auflagen für Grundstückseigentümer im Freistaat. Im Zentrum des Streits: Ein Grundstückseigentümer, der sich gegen behördliche Anordnungen zur Beseitigung seiner Zäune und zur Untersagung der Hundehaltung auf mehreren Grundstücken wehrt. Doch das Gericht bleibt hart und bestätigt die Rechtmäßigkeit der drastischen Maßnahmen. Zum vorliegenden Urteil Az.: 9 ZB 23.502 | | Hilfe anfordern Das Wichtigste: Kurz & knapp Ein Kläger legte Berufung gegen eine Anordnung zur Beseitigung von Grundstückseinfriedungen und zur Untersagung der Hundehaltung ein. Die Grundstückseinfriedungen bestanden aus Stahlgittermatten, Maschendrahtzaun sowie Baumstämmen und Ästen. Hauptstreitpunkt: Beseitigung der Einfriedung außerhalb und innerhalb des Bebauungsplans sowie das Verbot der Hundehaltung. Das Gericht wies den Antrag des Klägers auf Zulassung der Berufung ab und entschied somit gegen den Kläger. Begründung: Die baurechtliche Anordnung war rechtmäßig aufgrund von Verstößen gegen Vorschriften des Baurechts und des Bebauungsplans. Die Vorgehensweise des Gerichts zielte darauf ab, die bauliche Ordnung und den Schutz vor unzumutbaren Einwirkungen auf die Nachbarschaft zu gewährleisten. Konsequenz: Der Kläger muss die Einfriedungen entfernen und die Hundehaltung einstellen, da diese Maßnahmen als unzulässig betrachtet wurden. Auswirkung: Diese Entscheidung setzt ein klares Zeichen, welche baulichen Maßnahmen und Verhaltensweisen in einem Nachbarschaftsverhältnis unzulässig sind. Gericht ordnet Rückbau von Zäunen und Hundeverbot an Das Recht auf Eigentum ist ein zentrales Grundrecht, jedoch ist es nicht grenzenlos. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Schutz der Nachbarschaft. Wenn Zäune, Hecken oder andere Grundstückseinfriedungen das Recht des Nachbarn auf freie Verfügung über sein Grundstück


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