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Unberechtigte Eigenbedarfskündigung – Vermieter muss Mietdifferenzschaden

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Ein Paar aus Berlin kündigt seiner langjährigen Mieterin wegen Eigenbedarfs für den Sohn – doch der zieht nie ein. Jetzt muss das Paar nicht nur die Umzugskosten, sondern auch langfristig die Mietdifferenz zur teureren Neuanmietung bezahlen. Das Amtsgericht Kreuzberg verurteilte die Vermieter zu Schadensersatz, weil sie die Ernsthaftigkeit des geltend gemachten Eigenbedarfs fahrlässig verkannt hatten.

➔ Zum vorliegenden Urteil Az.: 13 C 104/22 | Schlüsselerkenntnis | FAQ  | Hilfe anfordern

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✔ Der Fall: Kurz und knapp

Das Urteil bezieht sich auf eine Eigenbedarfskündigung, die sich als unberechtigt erwies.
Der Fall behandelt eine Kündigung eines Mietvertrags aus dem Jahr 1993, in dem die Mietfläche mehrfach erweitert wurde.
Hauptschwierigkeit bestand in der unrechtmäßigen Begründung des Eigenbedarfs durch den Vermieter.
Das Gericht entschied, dass die Beklagten als Vermieter der Klägerin Schadensersatz für die entstandenen Mietdifferenzen zahlen müssen.
Der Vermieter muss zusätzlich die vorgerichtlichen Anwaltskosten und Zinsen an die Klägerin zahlen.
Das Gericht rechtfertigte die Entscheidung damit, dass der angeblich erforderliche Eigenbedarf nur vorgeschoben war.
Die Entscheidung hat zur Folge, dass Vermieter bei unberechtigter Eigenbedarfskündigung für sämtliche finanzielle Nachteile des Mieters haften.
Das Urteil betont die strengen Anforderungen an die Glaubhaftmachung des Eigenbedarfs bei einer Kündigung.
Mieter können bei unberechtigter Kündigung umfassenden Schadensersatz verlangen.
Eine Klage auf Schadensersatz kann sowohl die Differenz in der Miete als auch zusätzliche Kosten wie Anwaltsgebühren umfassen.


Vermieter zu Schadensersatz bei unberechtigter Eigenbedarfskündigung verurteilt
Eine Eigenbedarfskündigung ist eine besondere Form der Kündigung des Mietvertrags, bei der der Vermieter geltend macht, dass er die Mietsache selbst dringend für sich oder Angehörige benötigt. Die rechtlichen Voraussetzungen dafür sind jedoch streng, und nicht jede Eigenbedarfskündigung ist berechtigt.

Wenn ein Ve[…]


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