Skip to content
Menu

Datenbank Urteile & Beiträge
Rechtsanwälte Kotz GbR

Verletztenrente wegen Arbeitsunfall – MdE-Bestimmung

Ganzen Artikel lesen auf: Sozialrechtsiegen.de

Ein Rangierarbeiter kämpft seit fast 30 Jahren um eine Verletztenrente nach einem schweren Arbeitsunfall. Trotz anhaltender Gesichtsschmerzen und Sensibilitätsstörungen sprechen ihm die Gerichte eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von 10 Prozent ab. Nun muss der mittlerweile 63-Jährige seine Hoffnungen auf eine finanzielle Entschädigung endgültig begraben.


➔ Zum vorliegenden Urteil Az.: L 2 U 16/21 | Schlüsselerkenntnis | FAQ  | Hilfe anfordern


✔ Der Fall: Kurz und knapp

  • Der Kläger forderte eine Verletztenrente aufgrund einer Minderung der Erwerbsfähigkeit nach einem Arbeitsunfall.
  • Der Unfall führte zu einem Bruch des linken Jochbeins und verschiedenen Nervenschädigungen im Gesicht.
  • Es gab mehrere medizinische Gutachten, die unterschiedliche Bewertungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Klägers abgaben.
  • Die medizinischen Berichte zeigten teils leichte körperliche Beeinträchtigungen und psychische Beschwerden, die jedoch nicht eindeutig auf den Unfall zurückzuführen waren.
  • Das Gericht entschied, dass die Beschwerden des Klägers nicht hinreichend durch den Unfall verursacht wurden, um eine MdE von mindestens 10% zu begründen.
  • Der Antrag auf Verletztenrente wurde deshalb abgelehnt.
  • Die Berufung des Klägers wurde zurückgewiesen und die Revision nicht zugelassen.
  • Wesentliche Grundlage der Entscheidung: Fehlen eines klaren Kausalzusammenhangs zwischen den aktuellen Beschwerden und dem Arbeitsunfall.
  • Die Ablehnung der Rente zeigt, dass eine genaue medizinische Beweisführung notwendig ist, um Ansprüche geltend zu machen.
  • Betroffene sollten sich umfassend medizinisch beraten lassen und gegebenenfalls weitere unabhängige Gutachten einholen, um ihre Ansprüche zu stützen.

Arbeitnehmer verliert Klage auf Verletztenrente trotz Gesichtsschmerzen

Wenn ein Arbeitnehmer infolge eines Arbeitsunfalls verletzt wird, kann er unter bestimmten Umständen Anspruch auf eine Verletztenrente haben. Die Höhe dieser Rente richtet sich maßgeblich nach dem Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE). Dieser Wert wird von Ärzten und Sachverständigen ermittelt und beschreibt, in welchem Ausmaß die Arbeitsfähigkeit des Verletzten dauerhaft eingeschränkt ist. Je höher die MdE, desto höher fällt in der Regel auch die Verletztenrente aus. Allerdings gibt es hierbei einige rechtliche Besonderheiten zu beachten. So können beispielsweise Vorerkrankungen oder die Möglichkeit einer Rehabilitation den MdE-Grad beeinflussen. Um die Ansprüche auf eine Verletztenrente geltend zu machen und die korrekte Höhe zu ermitteln, ist daher oftmals die Unterstützung von Experten sinnvoll. Im Folgenden wird ein konkreter Gerichtsfall erörtert, der die Komplexität dieser Thematik verdeutlicht.

Unverbindliche Ersteinschätzung bei Arbeitsunfällen anfordern

Sie haben nach einem Arbeitsunfall Schmerzen und Unsicherheiten, die Sie belasten? Unsere erfahrenen Rechtsberater unterstützen Sie dabei, Ihren Anspruch auf Verletztenrente zu prüfen und die korrekte Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) zu ermitteln. Nutzen Sie unser tiefgreifendes Fachwissen im Bereich Arbeitsunfälle und Sozialrecht, um Klarheit zu gewinnen und Ihre Rechte zu sichern. Fordern Sie jetzt eine unverbindliche Ersteinschätzung an und machen Sie den ersten Schritt zu einer informierten Entscheidung….


Können wir Ihnen helfen? Kontaktieren Sie uns!

Stellen Sie hier Ihre Anfrage oder rufen Sie uns an: 02732 791079

ANFRAGE FORMULAR (V1)

Art der Anfrage

Bitte wählen Sie zunächst die Art Ihrer Anfrage, damit wir Ihnen so schnell und kompetent wie möglich weiterhelfen können.
(*) Bitte beachten, dass eine Beratung und eine qualifizierte Rechtsauskunft leider nur kostenpflichtig erfolgen kann. Wir informieren Sie vorab über anfallende Kosten, selbstverständlich können Sie das Angebot vor einer Beratung kostenfrei zurückweisen.
Wird gesendet

Ebenfalls interessante Urteile und Beiträge

Rechtsgebiete

Monatsarchiv