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Bewilligung Teilzeitbeschäftigung nach Sabbatjahr-Modell

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Eine Beamtin kämpft vor Gericht für ihr Recht auf ein Sabbatjahr, doch der Dienstherr sperrt sich. Er befürchtet, dass ihre einjährige Freistellung den Dienstbetrieb gefährden würde. Nun hat das Verwaltungsgericht ein Machtwort gesprochen.

➔ Zum vorliegenden Urteil Az.: 5 K 1182/22.KO | Schlüsselerkenntnis | FAQ  | Hilfe anfordern

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✔ Der Fall: Kurz und knapp

Die Klägerin beantragte eine Teilzeitbeschäftigung nach dem Sabbatjahr-Modell.
Der Arbeitgeber lehnte den Antrag aufgrund dienstlicher Belange ab, die eine Freistellung nicht zulassen.
Kernproblem: Organisatorische und personelle Engpässe im Arbeitsbereich der Klägerin.
Der Gerichtsbeschluss stützt sich auf § 75 Abs. 1 Landesbeamtengesetz und § 5 Abs. 3 Nr. 1 Arbeitszeitverordnung.
Gerichtsurteil: Ablehnung der Klage, da die Ablehnung des Antrags rechtmäßig sei.
Entscheidungsgrund: Dienstliche Gründe, die eine reibungslose Aufgabenerfüllung sicherstellen müssen.
Belastung für den Arbeitgeber: Personalmangel und hohe Arbeitslast verhindern die Freistellung.
Konsequenz: Antrag auf Sabbatjahr wird nicht bewilligt, da die Arbeitskraft der Klägerin benötigt wird.
Gerichtliche Prüfung: Dienstliche Gründe wurden vom Dienstherrn sachgerecht und rechtmäßig angewandt.
Auswirkungen: Das Urteil verdeutlicht die Grenzen der individuellen Arbeitszeitgestaltung in der öffentlichen Verwaltung bei bestehenden organisatorischen Engpässen.


Beamtin scheitert mit Antrag auf Sabbatjahr vor Gericht
Teilzeitbeschäftigung nach dem Sabbatjahr-Modell bietet Arbeitnehmern eine seltene Gelegenheit, eine Auszeit vom Alltag zu nehmen und neue Kraft zu schöpfen. Dieses Konzept ermöglicht es, die Arbeitszeit für eine gewisse Zeit zu reduzieren, um sich persönlichen oder familiären Belangen zu widmen. Allerdings ist die rechtliche Umsetzung oft komplex und wirft viele Fragen auf. Wann haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine solche Beurlaubung? Unter welchen Vo[…]


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