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Genehmigung des Verkaufs eines Waldgrundstücks durch Nachlasspfleger

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Das Oberlandesgericht bestätigte die Entscheidung des Nachlassgerichts, die vom Nachlasspfleger beantragte Genehmigung des Verkaufs eines Waldgrundstücks aus dem Nachlass zu verweigern. Die Sicherung und der Erhalt des Nachlasses habe Vorrang vor dessen Vermehrung, insbesondere da keine besonderen Gründe für den Verkauf ersichtlich seien. Der Nachlass verfüge über ausreichend liquide Mittel und eine akute Wertminderung des Grundstücks drohe nicht.

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✔ Der Fall: Kurz und knapp

Es ging um die Genehmigung des Verkaufs eines Waldgrundstücks durch einen Nachlasspfleger.
Der Nachlasspfleger beantragte die Genehmigung des Verkaufs, die vom Nachlassgericht abgelehnt wurde.
Das Nachlassgericht begründete die Ablehnung mit dem Vorhandensein ausreichender liquider Mittel im Nachlass.
Der Nachlasspfleger legte Beschwerde ein und argumentierte, der Verkauf sei im Interesse der Erben, um Wertverluste durch illegale Holzeinschläge zu vermeiden.
Das Brandenburgische Oberlandesgericht wies die Beschwerde des Nachlasspflegers zurück.
Das Gericht entschied, dass die Sicherung und Erhaltung des Nachlasses Vorrang habe.
Besondere sachliche Gründe, die einen Verkauf rechtfertigen könnten, wurden nicht gesehen.
Das Gericht sah keine unmittelbare Gefahr einer Wertminderung des Grundstücks durch illegale Holzeinschläge.
Die Kosten des Beschwerdeverfahrens tragen die unbekannten Erben.
Die Entscheidung betont die Pflicht des Nachlasspflegers, den Nachlass bis zur Feststellung der Erben zu bewahren.


Gericht verweigert Genehmigung für Waldgrundstücksverkauf des Nachlasspflegers
In Deutschland spielt das Erbrecht eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, den Nachlass eines Verstorbenen zu regeln. Oftmals ist der letzte Wille des Erblassers in Form eines Testaments oder Erbvertrags schriftlich festgehalten. Sollte dies nicht der Fall sein, greifen die gesetzlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Eine wichtige Stellung nimmt dabei der Nachlasspflege[…]


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