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Schadensersatzanspruch wegen Beschnitts von Bäumen durch Nachbarn

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Das Landgericht Frankfurt entschied, dass der Beklagte der Klägerin Schadensersatz in Höhe von 4.012,65 Euro sowie vorgerichtliche Anwaltskosten von 403,22 Euro zu zahlen hat. Der eigenmächtige und unsachgemäße Baumschnitt durch den Beklagten auf dem Grundstück der Klägerin führte zu erheblichen Schäden an einer Birke und einem Kirschbaum. Das Gericht legte die Schadenshöhe anhand der Methode Koch fest und berücksichtigte dabei die Wertminderung der Bäume sowie die Kosten für die Entsorgung des Schnittguts und das Sachverständigengutachten.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 2/7 O 264/20 ➔

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✔ Kurz und knapp

Schadensersatzanspruch der Klägerin gegen den Beklagten wegen unerlaubtem Beschnitt von Bäumen auf ihrem Grundstück besteht teilweise.
Beklagter hat die Bäume fahrlässig beschädigt, ohne Erlaubnis der Klägerin zum vollständigen Rückschnitt.
Wertminderung des Grundstücks ist zu ersetzen, da Bäume wesentliche Bestandteile sind.
Schadensersatz in Höhe von 4.012,65 € nebst Zinsen zu zahlen.
Umfasst Wertminderung der Bäume (3.543,33 €) sowie Kosten für Schnittgutentsorgung (418,17 €) und Begutachtung (101,15 €).
Wiederherstellung unverhältnismäßig teuer, daher Ersatz der Wertminderung nach Methode Koch.
Vorgerichtliche Anwaltskosten von 403,22 € nebst Zinsen zu erstatten.
Im Übrigen Klage abgewiesen, da z.B. Holunder wieder nachgewachsen.


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