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Fristlose Kündigung wegen Krankheitsankündigung und beleidigender Äußerungen

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Das Landesarbeitsgericht Köln hat die fristlose Kündigung eines Arbeitnehmers wegen beleidigender Äußerungen und einer angeblichen Erkrankung für unwirksam erklärt, da die Pflichtverletzungen nicht so schwerwiegend waren und eine Abmahnung als milderes Mittel hätte ausreichen können. Das Gericht stellte klar, dass die Interessen des Arbeitnehmers an einer Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses überwogen.

→ Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 8 Sa 107/23

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✔ Das Wichtigste in Kürze

Beleidigungen des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber können einen wichtigen Kündigungsgrund darstellen.
Im konkreten Fall waren die Äußerungen des Klägers wie „Menschenausbeuter“ und „geistesgestörte Leute“ grundsätzlich geeignet, eine außerordentliche Kündigung zu rechtfertigen.
Dennoch war die fristlose Kündigung unverhältnismäßig, da mildere Reaktionen wie eine Abmahnung möglich gewesen wären.
Eine Wiederholungsgefahr der Beleidigungen wurde verneint, da diese in einer Ausnahmesituation fielen.
Das Abstellen des LKW auf einem Autohof und Zurücklassen der Karten war gerechtfertigt durch Erkrankung und Überschreitung der Lenkzeiten.
Die Kündigungsfrist betrug nach den Feststellungen nur 4 Wochen bis zum 27.07.2022.
Insgesamt überwog das Interesse des Klägers an der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses.
Die Revision gegen die Entscheidung wurde nicht zugelassen.


Fristlose Kündigung: Gerichtsurteil zu Beleidigung und Krankmeldung
(Symbolfoto: fizkes /Shutterstock.com)

Das Arbeitsrecht ist ein komplexes und facettenreiches Rechtsgebiet, in dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber oft vor Herausforderungen gestellt werden. Eine der brisantesten Fragen betrifft die Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Wann ist eine fristlose Kündigung gerechtfertigt? Dieser Thematik widmet sich auch das vorliegende Gerichtsurteil, in dem es um eine Kündigung aufgrund v[…]


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