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Rechtsanwälte Kotz GbR

Behandlungs- und Aufklärungsfehler bei Einlage einer Hormonspirale

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Das Gericht entschied, dass die Patientin ausreichend aufgeklärt wurde und sich bewusst für die Hormonspirale entschieden hatte. Es konnte kein Behandlungs- oder Aufklärungsfehler seitens der Ärztinnen festgestellt werden, und die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Patientin konnten nicht kausal auf die Einlage der Hormonspirale zurückgeführt werden.

→ Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 4 O 166/21

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✔ Das Wichtigste in Kürze

Die Klage auf Schmerzensgeld und Feststellung der Ersatzpflicht für weitere Schäden wegen einer vermeintlich fehlerhaften Behandlung und Aufklärung bei der Einlage einer Hormonspirale wurde abgewiesen.
Die Patientin wurde vor der Einlage der Hormonspirale umfassend über deren Wirkweise und Unterschiede zur Kupferspirale aufgeklärt.
Die Patientin entschied sich bewusst für die Hormonspirale, nachdem ihr die Vor- und Nachteile erläutert wurden.
Die von der Patientin vorgetragenen Beschwerden und Nebenwirkungen wurden nicht auf die Einlage der Hormonspirale zurückgeführt.
Die ärztliche Dokumentation und die Einwilligungserklärung belegen, dass eine ordnungsgemäße Aufklärung erfolgte.
Der Behandlungsfehlervorwurf konnte mangels Pflichtverletzung nicht bestätigt werden.
Es lag kein Aufklärungs- oder Behandlungsfehler vor, daher wurde die Klage auf Schmerzensgeld abgewiesen.


Hormonspirale: Gerichtsurteil zu Aufklärung und Nebenwirkungen bei Verhütungsmitteln
(Symbolfoto: Yashkin Ilya /Shutterstock.com)

Die Einlage von Verhütungsmitteln wie Spiralen oder intrauterinen Systemen ist ein häufig durchgeführter medizinischer Eingriff. Dabei gibt es verschiedene Optionen, die sich in Wirkweise und möglichen Nebenwirkungen unterscheiden. Während Kupferspiralen rein mechanisch wirken, setzen Hormonspirale kontinuierlich niedrige Dosen an Gestagenen frei, um eine Empfängnis zu verhindern.

Die Entscheidung für das geeign[…]


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