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Verletztenrente wegen der Folgen eines Arbeitsunfalls – Voraussetzungen

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Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat den Anspruch einer Bibliotheksmitarbeiterin auf eine Verletztenrente nach einem Arbeitsunfall 2014 abgelehnt, da kein kausaler Zusammenhang zwischen dem Unfall und der geltend gemachten Riechstörung nachgewiesen werden konnte. Die Riechstörung wird nach medizinischen Gutachten eher auf unfallfremde Ursachen zurückgeführt. Ein rentenberechtigender Anspruch aufgrund einer Minderung der Erwerbsfähigkeit besteht daher nicht.

→ Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: L 3 U 222/21

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✔ Das Wichtigste in Kürze

Die Klägerin erlitt am 19.11.2014 einen Arbeitsunfall mit Sturz auf den Rücken und Hinterkopfaufschlag.
Unmittelbar nach dem Unfall wurde lediglich eine Schädelprellung diagnostiziert.
Später berichtete die Klägerin von Riechstörungen bis hin zur vollständigen Anosmie (Geruchsverlust).
Bildgebende Untersuchungen zeigten keine strukturellen Schäden im Bereich der Riechbahnen.
Riechstudien ergaben teils widersprüchliche Befunde zwischen Anosmie und Hyposmie (eingeschränktes Riechvermögen).
Unklar blieb, ob die Riechstörungen tatsächlich unfallbedingt waren oder andere Ursachen hatten.
Es bestanden Vorerkrankungen der Klägerin, die Riechstörungen verursacht haben könnten.
Eine gesicherte Kausalität zwischen Arbeitsunfall und Riechstörung konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden.
Daher wurde der Anspruch auf Verletztenrente aufgrund fehlender Unfallfolgen abgelehnt.


Verletztenrente nach Arbeitsunfall: Kausalzusammenhang entscheidet
(Symbolfoto: GaudiLab /Shutterstock.com)

Arbeitsunfälle können schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben. Neben körperlichen Verletzungen können mitunter auch chronische gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten, die das weitere Berufsleben stark beeinflussen. In solchen Fällen können Ar[…]


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