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Gespannunfall – Innenausgleich bei Betriebsgefahr des Anhängers bei reinem Entladevorgang

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Haftpflichtversicherer des Zugfahrzeugs haftet für Gespannunfall bei Entladevorgang
Im Zentrum des Verkehrsrechts steht häufig die Frage der Haftung bei Unfällen, insbesondere wenn diese in speziellen Situationen wie bei einem Gespannunfall auftreten. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Klärung der Betriebsgefahr, die von Anhängern und Zugfahrzeugen ausgeht, insbesondere während des Entladevorgangs. Diese Situationen werfen komplexe rechtliche Fragen auf, etwa hinsichtlich des Innenausgleichs zwischen verschiedenen Haftpflichtversicherern.

In solchen Fällen ist es entscheidend, zu bestimmen, welcher Partei die Hauptverantwortung für den entstandenen Schaden zufällt. Das betrifft sowohl den Halter des Anhängers als auch den des Zugfahrzeugs. Dabei spielen Regressansprüche eine wichtige Rolle, da Versicherer oftmals versuchen, die durch sie regulierten Schäden von anderen beteiligten Versicherungsträgern zurückzufordern. Die Klärung, ob und inwieweit die Betriebsgefahr des Anhängers oder des Zugfahrzeugs zum Schaden beigetragen hat, ist hierbei ein zentraler Punkt. Die gerichtliche Auseinandersetzung in solchen Fällen umfasst meist auch die Aspekte der Klage und Berufung, wobei die rechtlichen Feinheiten dieser Themen sowohl für Fachleute als auch für Laien von Interesse sind.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 24 U 721/23 e  >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Das Oberlandesgericht München bestätigt die Alleinhaftung des Zugfahrzeug-Halters bei einem Gespannunfall, der während des Entladevorgangs des Anhängers passiert, unter Berücksichtigung der bestehenden Rechtslage und der spezifischen Umstände des Falles.

Zentrale Punkte aus dem Urteil:

Gespannunfall beim Entladevorgang: Der Unfall ereignete sich beim Entladen eines Anhängers, wobei Hartplastik-Styroporplatten auf einen im Stau stehenden PKW fielen.
Rolle der Haftpflichtversicherer: Die beteiligten Parteien sind die Haftpflichtversicherer des Anhängers und des Zugfahrzeugs, die um Regressansprüche streiten.
Urteil des Landgerichts Augsburg: Das Landgericht entschied zugunsten der Klägerin, dem Haftpflichtversicherer des Anhängers, aufgrund der Alleinhaftung der Beklagten, dem Haftpflichtversicherer des Zugfahrzeugs.
Argumentation der Beklagten:[…]


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