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Rechtsanwälte Kotz GbR

Urlaubsabgeltung bei Langzeiterkrankung – Hinweisobliegenheit des Arbeitgebers

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Anspruch auf Urlaubsabgeltung bei Erwerbsminderung und Langzeiterkrankung
Die Frage der Urlaubsabgeltung bei Langzeiterkrankung stellt ein relevantes Thema im Arbeitsrecht dar, welches sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber betrifft. Im Kern geht es um die Hinweisobliegenheit des Arbeitgebers bezüglich des Verfalls von Urlaubsansprüchen und die damit verbundene Abgeltung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Insbesondere bei Erwerbsminderung und dauerhafter Arbeitsunfähigkeit entstehen oft Unsicherheiten bezüglich der tariflichen Entwicklung und der Geltendmachung von Ansprüchen. Die Mitwirkungsobliegenheiten des Arbeitgebers spielen hierbei eine entscheidende Rolle, um Klarheit über den Urlaubsanspruch und eventuelle Abgeltungszahlungen zu schaffen. Dabei können auch Aspekte wie Eigenkündigung und die rechtzeitige Information des Arbeitnehmers eine Rolle spielen.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 2 Ca 931/22  >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Das Urteil betont die Hinweisobliegenheit des Arbeitgebers bezüglich des Verfalls von Urlaubsansprüchen, selbst bei Langzeiterkrankung des Arbeitnehmers, und stellt fest, dass die Klägerin Anspruch auf Urlaubsabgeltung für bestimmte Jahre hat.

Die zentralen Punkte aus dem Urteil:

Die Klägerin, seit 2000 bei der Beklagten angestellt, war von 2017 bis 2022 dauerhaft arbeitsunfähig.
Sie hatte jährlich Anspruch auf 31 Tage Urlaub, erhielt jedoch nie einen Hinweis über einen möglichen Verfall der Urlaubstage.
2019 wurde der Klägerin eine volle Erwerbsminderung mit befristeter Rente bescheinigt.
Die Klägerin bot 2022 an, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich mit einer Abfindung zu beenden, was abgelehnt wurde.
Es entstand ein Streit über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und Urlaubsabgeltungsansprüche für 2017 bis 2022.
Das Gericht entschied, dass der 


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