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Rechtsanwälte Kotz GbR

Arbeitnehmerhaftung für Beschädigung des Dienstfahrzeugs beim Ausparken

Ganzen Artikel lesen auf: Arbeitsrechtsiegen.de

Auspark-Unfall: Arbeitnehmerhaftung und Fahrlässigkeit im Arbeitsrecht
Die Frage der Arbeitnehmerhaftung bei Beschädigung des Dienstfahrzeugs ist ein relevantes Thema im Arbeitsrecht, das oft Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen ist. Dabei steht im Mittelpunkt, inwieweit ein Arbeitnehmer für Schäden aufkommen muss, die beim Ausparken eines Firmenfahrzeugs entstanden sind.

Die zentrale Problemstellung dreht sich um die Abwägung zwischen der Selbstverständlichkeit bestimmter Handlungen, wie dem Rückwärtsfahren, und der Notwendigkeit einer Haftungserleichterung für den Arbeitnehmer. Das juristische Kernthema umfasst dabei die Bewertung des Verschuldensgrades des Arbeitnehmers und die daraus resultierenden Konsequenzen für den Schadenersatzanspruch. Zudem spielt die Ausschlussfrist eine Rolle bei der Geltendmachung von Ansprüchen.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 11 Ca 1707/16   >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Ein Arbeitnehmer handelt grob fahrlässig, wenn er rückwärts mit einem Dienstfahrzeug fährt, ohne sich zu vergewissern, ob der Weg hinter ihm frei ist, und muss den Schaden bis zu einer Höhe des Selbstbehalts der Vollkaskoversicherung ersetzen.

Der Artikel behandelt ein Urteil des ArbG Magdeburg (Az.: 11 Ca 1707/16) vom 07.12.2016 bezüglich der Haftung eines Arbeitnehmers für Schäden am Dienstfahrzeug.
Eine Mitarbeiterin im Bereich Geldtransport beschädigte beim rückwärts Ausparken das ihr dienstlich überlassene Fahrzeug, indem sie gegen einen Pfeiler fuhr.
Der Arbeitgeber forderte die Erstattung der Selbstbeteiligung der Vollkaskoversicherung in Höhe von 300 Euro.
Die Klägerin lehnte ab und argumentierte, es läge höchstens mittlere Fahrlässigkeit vor.
Das Gericht entschied, dass die Klägeringrob fahrlässig gehandelt hat, da sie nicht überprüfte, ob der rückwärtige Fahrweg frei von Hindernissen ist.
Rückwärtsfahren, insbesondere mit einem Kastenwagen wie dem Renault Kangoo, ist mit besonderen Gefahren verbunden und erfordert besondere Sorgfalt.
Das Gericht wies die Klage ab und entschied, dass der Arbeitnehmer den Schaden in Höhe des Selbstbehalts ersetzen muss.
Das Urteil betont, da[…]


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