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Fristlose Kündigung wegen Arbeitszeitbetrug

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Arbeitszeitbetrug: Wann ist eine fristlose Kündigung gerechtfertigt?
Die Frage der Rechtmäßigkeit einer fristlosen Kündigung aufgrund von Arbeitszeitbetrug ist ein zentrales Thema im Arbeitsrecht. Hierbei steht die Integrität der Zeiterfassung im Fokus, die für das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer von entscheidender Bedeutung ist. Die Kernproblematik dreht sich um die Bewertung, ob eine vorsätzliche Falschdokumentation der Arbeitszeit als erhebliche Pflichtverletzung angesehen werden kann, die eine außerordentliche Kündigung rechtfertigt. Dabei spielen Aspekte wie Vertrauensbruch, die Notwendigkeit einer vorherigen Abmahnung und die Interessenabwägung beider Vertragsparteien eine wesentliche Rolle. Entscheidungen von Arbeitsgerichten, wie dem Arbeitsgericht Gelsenkirchen, bieten dabei Orientierung und setzen Präzedenzfälle für ähnliche Situationen.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 1 Ca 1708/21   >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Das Urteil betont, dass eine vorsätzliche Falschdokumentation der Arbeitszeit zur Verschleierung einer unberechtigten Pause eine erhebliche Pflichtverletzung darstellt, die eine fristlose Kündigung rechtfertigen kann.

Die zentralen Punkte aus dem Urteil:

Arbeitszeitbetrug: Die Klägerin hat ihre Arbeitszeit manipuliert, indem sie sich nicht ausgeloggt hat, während sie eine Pause in einem Café machte.
Konfrontation: Der Arbeitgeber konfrontierte die Klägerin mit seinen Beobachtungen, aber sie behauptete, im Keller gewesen zu sein.
Außerordentliche Kündigung: Der Arbeitgeber kündigte die Klägerin fristlos am 27.10.2021, da er den Arbeitszeitbetrug als schweren Pflichtenverstoß ansah.
Rechtliche Grundlage: Gemäß § 626 Abs. 1 BGB kann ein Arbeitsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden.
Vertrauensbruch


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