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Rechtsanwälte Kotz GbR

Vermieterpflicht auf erhöhtes Lüftungserfordernis bei Einbau neuer Fenster

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Streit um Schimmel: Vermieterpflichten nach Fensteraustausch
In der mietrechtlichen Praxis stellt sich häufig die Frage nach der Verantwortlichkeit für Schimmelschäden in der Wohnung und den damit einhergehenden Konsequenzen für Vermieter und Mieter. Hierbei kommen Aspekte wie die Verkehrssicherungspflicht des Vermieters und Anforderungen an den Zustand der Mietsache zum Tragen. Ein zentrales Thema ist die Frage, inwieweit ein Vermieter verpflichtet ist, auf ein erhöhtes Lüftungserfordernis hinzuweisen, insbesondere nach dem Einbau neuer Fenster. Gleichzeitig muss geklärt werden, welche Anforderungen an die Beschaffenheit der Mietsache gestellt werden und welche Relevanz technische Normen und der Zeitpunkt der Errichtung des Gebäudes dabei haben. Letzterer ist beispielsweise bei der Beurteilung von Wärmebrücken relevant.

Im Mittelpunkt steht dabei immer auch die Bedeutung von Gutachten und Sachverständigenbewertungen zur Feststellung etwaiger Mängel und deren Ursachen. Diese breitgefächerte Thematik hat Bedeutung für beide Vertragsparteien und wirft zahlreiche rechtliche Fragen auf. Wichtig ist dabei vor allem auch die juristische Bewertung dessen, was einem Mieter zumutbar ist und welche Pflichten und Obliegenheiten er im Zuge des Mietverhältnisses hat.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 2 S 106/22  >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Das Gericht entschied, dass die Schimmelbildung in der Wohnung nicht als Mangel der Mietsache betrachtet wurde, da die baulichen Gegebenheiten und technischen Vorgaben eingehalten wurden.

Die zentralen Punkte aus dem Urteil:

Schimmelbildung trat während der Mietzeit in der Wohnung auf.
Ein selbständiges Beweisverfahren wurde bezüglich des Schimmels durchgeführt.
Das Amtsgericht gab der Klage in Bezug auf die Rückzahlung der Kaution statt.
Es wurde festgestellt, dass die Mietsache nicht mangelhaft nach § 536 BGB war.
Technische Normen und DIN-Vorgaben spielten eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung des Mangels.
Das Amtsgericht stellte fest, dass die Mietsache den Vorgaben der DIN 4108-8 entsprach.
Die Berufung gegen das amtsgerichtliche Urteil hatte keinen Erfolg.
Ein Sch[…]


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