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Rechtsanwälte Kotz GbR

Haften Unternehmen für rein private Äußerungen von Mitarbeitern auf Social-Media-Plattformen

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Grenzen der Unternehmenshaftung für Mitarbeiter-Posts auf Social Media
In der modernen Geschäftswelt sind Social-Media-Plattformen zu einem integralen Bestandteil der Kommunikation geworden. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit Unternehmen für Äußerungen ihrer Mitarbeiter auf diesen Plattformen haftbar gemacht werden können, insbesondere wenn diese Äußerungen in einem privaten Kontext getätigt werden. Dieses Kernthema berührt sowohl den Bereich des Online-Marketings als auch die Grenzen zwischen privaten Social-Media-Beiträgen und geschäftlichen Handlungen. Es geht um die Balance zwischen der Meinungsfreiheit der Mitarbeiter und den potenziellen Reputationsrisiken für Unternehmen. Die Haftung von Unternehmen in diesem Kontext ist ein relevantes Thema für Rechtsanwälte, Unternehmensberatungen und alle, die im digitalen Raum tätig sind. Es wirft Licht auf die Herausforderungen und rechtlichen Grauzonen, die mit der Nutzung von Social-Media-Plattformen in der Geschäftswelt einhergehen.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 5 U 27/22   >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Unternehmen haften nicht automatisch für private Äußerungen ihrer Mitarbeiter auf Social-Media-Plattformen, insbesondere wenn diese Äußerungen in einem privaten Kontext gemacht wurden.

Die zentralen Punkte aus dem Urteil:

Kläger nehmen die Beklagte wegen einer Äußerung eines Mitarbeiters auf Facebook in Anspruch.
Beide Parteien bieten Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensberatung an.
Ein Mitarbeiter der Beklagten kritisierte in einem Facebook-Post bestimmte Geschäftspraktiken.
Es wurde diskutiert, ob solche Äußerungen als unlauterer Wettbewerb im Sinne des UWG gewertet werden können.
Das Gericht musste entscheiden, ob die Äußerung als geschäftliche Handlung oder private Meinungsäußerung zu werten ist.
Es wurde festgestellt, dass die Äußerung als Reaktion auf eine Nachricht eines anderen Teilnehmers erfolgte und nicht im Auftrag des Arbeitgebers gemacht wurde.
Die Äußerung eines Mitarbeiters kann nicht automatisch dem Unternehmen zugerechnet werden.
[…]


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