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Rückforderung von Miete wegen Wohnflächenabweichung

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In einem Fall vor dem Amtsgericht Bergisch Gladbach ging es um die Rückforderung von Miete aufgrund einer vermeintlichen Wohnflächenabweichung. Die Klägerin, die mit ihrem mittlerweile verstorbenen Ehemann zwei verschiedene Mietverträge mit der Beklagten abgeschlossen hatte, vertrat die Ansicht, dass die im Mietvertrag angegebene Wohnfläche nicht korrekt sei. Der Streitpunkt drehte sich insbesondere um die Berücksichtigung der Balkonfläche bei der Berechnung der Wohnfläche.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: Az.: 60 C 126/14  >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Das Amtsgericht Bergisch Gladbach hat entschieden, dass die Klägerin keinen Anspruch auf Rückerstattung von Miete im begehrten Umfang hat, da keine Wohnflächenabweichung von mehr als 10 % vorlag und die Regelung zur Berücksichtigung der Balkonfläche im Mietvertrag nicht gegen § 307 BGB verstoßen hat.

Wichtige Punkte des Urteils:

Die Klägerin forderte eine Rückzahlung von Miete aufgrund einer vermeintlichen Wohnflächenabweichung.
Es gab zwei Mietverträge: einen von 2010 über 88,3 qm und einen von 2012 über 72,1 qm.
In beiden Verträgen wurde die Balkonfläche zu 50 % in die Wohnflächenberechnung einbezogen.
Die Klägerin argumentierte, dass der Balkon nur mit 25 % berücksichtigt werden sollte und die Regelung im Mietvertrag intransparent sei.
Die Klägerin forderte insgesamt eine Zahlung von 10.001,02 EUR.
Das Gericht entschied, dass die Klage unbegründet sei.
Es wurde betont, dass die Regelung im Mietvertrag den Anforderungen des Transparentgebots entspricht.
Das Gericht wies darauf hin, dass der Balkon aufgrund seiner Größe und Aussicht einen besonderen Wert für die Wohnung hat und daher eine Berücksichtigung von 50 % gerechtfertigt sei.

Hintergrund: Mietverträge und Balkonflächenberechnung
Die Klägerin und ihr Ehemann hatten ursprünglich 2010 einen Mietvertrag über eine Wohnung mit einer Größe von 88,3 qm abgeschlossen. Nach dem Tod ihres Ehemannes schloss die Klägerin 2012 einen weiteren Mietvertrag über eine kleinere Wohnung mit einer Fläche von 72,1 qm. In beiden Mietverträgen wurde festgelegt, dass die Balkonfläch[…]


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