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Rechtsanwälte Kotz GbR

Waschstraßenunfall – Auffahrunfall aufgrund Bremsung

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Am 27. Mai 2013 ereignete sich ein Unfall in einer von der Beklagten betriebenen Waschstraße. Ein Fahrzeug wurde während des Waschvorgangs abgebremst und verlor dadurch den Kontakt zur Schlepprolle. Das nachfolgende Fahrzeug, gesteuert vom Kläger, fuhr daraufhin auf das vorausfahrende Fahrzeug auf. Der entstandene Schaden belief sich auf 1.579,94 €.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 9 S 129/14   >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Berufung der Beklagten gegen Urteil des Amtsgerichts Solingen abgewiesen.
Schadensereignis in Waschstraße: Fahrzeug verlor Schlepprolle und wurde auf nachfolgendes Fahrzeug geschoben.
Amtsgericht gab Klage statt, da Beklagte Schutzpflichten verletzt hat.
Beklagte argumentiert, dass permanente Videoüberwachung nicht zumutbar sei und technische Lösungen fehlen.
Amtsgericht argumentiert, dass Beklagte entweder technische Kontrollen oder manuelle Überwachung bereitstellen sollte.
Verkehrssicherungspflichtverletzung der Beklagten festgestellt, trotz Hauptverantwortung bei Fahrerin des vorausfahrenden PKWs.
Gesteigerte Obhutspflichten für Waschstraßenbetreiber, da PKW-Besitzer zur professionellen Wäsche gezwungen sind.
Revision des Urteils nicht zugelassen.

Entscheidung des Amtsgerichts Solingen
(Symbolfoto: aappp /Shutterstock.com)

Das Amtsgericht Solingen gab dem Kläger Recht und urteilte, dass die Beklagte ihre Schutzpflichten verletzt habe. Es wurde argumentiert, dass die Beklagte den Waschvorgang hätte überwachen und gegebenenfalls manuell abschalten müssen. Eine solche Überwachungspflicht sei der Beklagten zuzumuten, insbesondere da eine Videoüberwachungsanlage vorhanden war.
Berufung der Beklagten
Die Beklagte legte Berufung ein und argumentierte, dass technische Lösungen, die solche Unfälle verhindern könnten, von der Industrie nicht angeboten würden. Eine permanente Überwachun[…]


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