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Werklohnforderung für zusätzliche Leistungen

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Werklohnforderung im Baurecht: Landgericht Verden fällt Urteil in Markierungsarbeiten-Fall
Das Landgericht Verden hat in einem aktuellen Fall des Baurechts ein wegweisendes Urteil gefällt, das sich mit der Werklohnforderung für zusätzliche Leistungen im Zusammenhang mit Markierungsarbeiten beschäftigt. In diesem Urteil, das am 24.09.2019 gefällt wurde, stehen der Kläger und die Beklagte im Mittelpunkt, wobei es um die Frage geht, ob der Kläger berechtigt ist, Mehrkosten für geänderte Markierungsarbeiten geltend zu machen.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 7 O 351/18  >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Die Beklagte akzeptierte das Angebot am 16.06.2015.
Unstimmigkeiten bezüglich der Markierungsarbeiten führten zu Gesprächen zwischen den Parteien.
Der Kläger meldete Mehrkosten für geänderte Markierungsarbeiten am 24.09.2015 an.
Das Gericht betonte die Notwendigkeit einer tatsächlichen zusätzlichen Leistung für Mehrkosten.
Es ist schwer, zwischen zusätzlichen und bereits vereinbarten Leistungen zu unterscheiden, aber die rechtlichen Konsequenzen sind ähnlich.
Die Nachsendung Nr. 1 wurde nicht Teil des Vertrags, und die zusätzlichen Markierungsarbeiten waren nicht im Bau-Soll enthalten.
Ein Vertrag im Baurecht erfordert Angebot und Annahme. Die Zeugenaussagen stützten die Entscheidung des Gerichts.

Der Rechtsstreit dreht sich um die Werklohnforderung des Klägers für zusätzliche Leistungen im Bereich der Markierungsarbeiten im Baurecht. Bereits im Vorfeld hatte es Unstimmigkeiten bezüglich der Baubeschreibung und der Markierungsarbeiten gegeben, die der Kläger der Beklagten umgehend mitteilte. In einem Gespräch im September 2015 versuchten die Parteien, diese Widersprüche zu klären, doch die Einzelheiten blieben strittig. Der Kläger gab schließlich im September 2015 Mehrkosten für die geänderten Markierungsarbeiten bekannt. Hierbei behauptete die Beklagte, dass der Kläger erst nach Abschluss der Arbeiten die vermeintlichen Mehrkosten angemeldet habe, was wiederum umstritten war. Zusätzlich bestritt die Beklagte die Höhe der Vergütung.
Abgrenzung von zusätzlichen Leistungen
Das Gericht begutachtete den Fall im Detail und kam zu mehreren wichtigen Schlussfolgerungen. Zunächst st[…]


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