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Rechtsanwälte Kotz GbR

Bremsen auf Rodelbahn – eventuell verzögerte Bremseinleitung

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Unfall auf der Sommerrodelbahn: Klage abgewiesen
Am 21. November 2019 fällte das LG Traunstein ein Urteil in einem Fall, der sich auf einen Unfall auf einer Sommerrodelbahn bezog. Der Kläger suchte Schadensersatz und Schmerzensgeld nach einem Auffahrunfall mit der Beklagten.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 7 O 4488/16  >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Unfall auf Sommerrodelbahn: Auffahrunfall zwischen Rodeln.
Hinweisschilder und Sicherheitsvorschriften: Vor Ort vorhanden und informierten über korrektes Bremsverhalten.
Unfallhergang: Nach einer nicht einsehbaren Rechtskurve blieben mehrere Rodel stehen. Die Beklagte fuhr auf den Rodel des Klägers auf.
Verletzungen: Kläger erlitt Platzwunde am Hinterkopf.
Beweisaufnahme: Kein eindeutiger Nachweis, dass die Beklagte ungebremst oder mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr.
Urteil: Klage abgewiesen, da kein Fehlverhalten der Beklagten nachgewiesen werden konnte.
Mitverschulden des Klägers: Er blieb nach einer unübersichtlichen Kurve stehen, was als Ursache für die Kollision angesehen wurde.

Hintergrund des Falles
Sommerrodelunfall – Gericht prüft Bremsverhalten auf Rodelbahn (Symbolfoto: Vadim Ratnikov /Shutterstock.com)

Am 26. Oktober 2013, bei sonnigem und trockenem Wetter, besuchte der Kläger zusammen mit zwei Zeugen eine Sommerrodelbahn in Bayern. Es war das erste Mal, dass der Kläger eine solche Bahn befuhr. Am Einstieg der Bahn gab es ein Hinweisschild, das die Benutzer über die richtige Verwendung der Rodel und die zu beachtenden Sicherheitsvorschriften informierte. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass man stets rechtzeitig bremsen sollte und die Geschwindigkeit so wählen sollte, dass weder der Fahrer selbst noch andere gefährdet werden.
Der Unfallhergang
Nachdem der Kläger und die beiden Zeugen die Rodelbahn befuhren, kam es zu einem Zwischenfall. Nac[…]


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