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Kündigung wegen heimlichen Aufzeichnens eines Personalgesprächs

Ganzen Artikel lesen auf: Arbeitsrechtsiegen.de

Heimliche Tonaufnahmen im Arbeitskontext: Eine rechtliche Betrachtung
Die Frage, ob das heimliche Aufzeichnen eines Personalgesprächs eine fristlose Kündigung rechtfertigen kann, wurde in einem kürzlich ergangenen Urteil des ArbG Freiburg behandelt. Der Fall drehte sich um einen Arbeitnehmer, der ein Personalgespräch ohne das Wissen der anderen Teilnehmer aufgezeichnet hatte und daraufhin von seinem Arbeitgeber gekündigt wurde.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 2 Ca 193/22  >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Kündigung wegen heimlichen Aufzeichnens eines Personalgesprächs.
Kläger fühlte sich während des Gesprächs überrumpelt und in die Ecke gedrängt.
Kläger argumentiert, er habe sich im Verbotsirrtum befunden und das Gericht habe die Audiodatei nicht berücksichtigt.
Kläger betont, die Beklagte habe den Betriebsrat nicht vollständig informiert über bestimmte Umstände.
Die Beklagte argumentiert, das Vertrauensverhältnis sei durch das heimliche Aufzeichnen unheilbar gestört.
Das Gericht stellt fest, dass das heimliche Aufzeichnen eines Gesprächs grundsätzlich eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen kann.
Trotz der schwerwiegenden Pflichtverletzung des Klägers hält das Gericht die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist aufgrund der langen Dauer und der verfestigten Vertrauensbeziehung für zumutbar.

Die Position des Klägers
Heimliche Tonaufnahme im Job: Zwischen Persönlichkeitsrecht und Kündigungsgrund. (Symbolfoto: fizkes /Shutterstock.com)

Der Kläger argumentierte, dass die Kündigung nicht verhältnismäßig sei. Er betonte die lange und störungsfreie Dauer des Arbeitsverhältnisses und gab an, sich beim Erstellen der Tonaufzeichnung in einem Verbotsirrtum befunden zu haben[…]


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