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Fristlose Kündigung wegen tätlichem Angriff auf Arbeitgeber – Interessenabwägung

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Analyse eines Arbeitsrechtsfalles: Kündigung nach Tätlichkeit
Der vorliegende Fall beleuchtet die rechtlichen Facetten einer außerordentlichen Kündigung, die im Kontext eines tätlichen Angriffs am Arbeitsplatz ausgesprochen wurde. Der Kläger, ein 1981 geborener Maler und Lackierer, war seit Januar 2019 im Malerbetrieb der Beklagten beschäftigt. Nach einem Streit, der in Handgreiflichkeiten mündete, kündigte die Beklagte das Arbeitsverhältnis außerordentlich und hilfsweise ordentlich.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 5 Sa 241/22 >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Fristlose Kündigung des Klägers durch den Arbeitgeber aufgrund eines tätlichen Angriffs auf einen Gesellschafter des Unternehmens.
Der Kläger übergab einen Kinderkrankenschein und es entwickelte sich ein Streit mit dem Gesellschafter, der in Tätlichkeiten eskalierte.
Das Arbeitsgericht Ludwigshafen wies die Klage des Klägers ab, der sich gegen die Kündigung wehrte.
Der Kläger argumentierte, die Kündigung sei eine Maßregelung, da er Anspruch auf Freistellung zur Betreuung seines kranken Kindes geltend machte.
Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz bestätigte das erstinstanzliche Urteil und wies die Berufung des Klägers zurück.
Das Gericht führte eine Interessenabwägung durch und entschied, dass das Interesse des Arbeitgebers an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses und der Wahrung des Betriebsfriedens überwiegt.


Eskalation am Arbeitsplatz
Eskalation im Betrieb: Analyse eines Falls von außerordentlicher Kündigung nach tätlichem Angriff am Arbeitsplatz. (Symbolfoto: Kamil Zajaczkowski /Shutterstock.com)

Am 18. November 2021 überreichte der Kläger dem Gesellschafter Z. eine ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld wegen Erkrankung eines Kindes. Dies führte zu einem Wortwechsel, der in Tätlichkeiten unter Arbeitskollegen eskalierte. Die genauen Umstände d[…]


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