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Arbeitnehmerkündigung wegen Verwendung eines gefälschten Impfnachweises

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Kündigungsfall aufgrund gefälschten Impfnachweises
Ein Arbeitnehmer wurde aufgrund der Vorlage eines gefälschten Impfnachweises gekündigt. Dieser Fall wurde vor dem Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz verhandelt, nachdem der Kläger gegen das vorherige Urteil des Arbeitsgerichts Mainz Berufung eingelegt hatte.

Der Kläger argumentierte, dass er weder ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers verletzt noch seine Kollegen gefährdet habe. Er betonte, dass ein Kontakt mit Kollegen an den betreffenden Tagen nicht möglich gewesen sei. Trotz einer geringfügigen Pflichtverletzung und seiner langjährigen, tadellosen Betriebszugehörigkeit hätte der Arbeitgeber ihm zuerst eine Abmahnung aussprechen müssen. Dies wurde insbesondere durch eine Mitarbeiterinformation des Arbeitgebers vom 25.11.2021 gestützt, in der angekündigt wurde, den ersten Verstoß in der Regel nur abzumahnen.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 8 Sa 310/22   >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Arbeitnehmerkündigung aufgrund der Verwendung eines gefälschten Impfnachweises.
Kläger argumentiert, er habe weder Kollegen gefährdet noch ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers verletzt. Eine Abmahnung hätte vor einer Kündigung erfolgen müssen.
Arbeitgeber betont, dass trotz Homeoffice und Online-Meetings physische Kontakte im Betrieb nicht ausgeschlossen waren.
3G-Regelung war klar kommuniziert worden, und Mitarbeiter wurden über Konsequenzen bei Verstößen informiert.
Kläger hat die Möglichkeit zur Testung ignoriert und stattdessen einen gefälschten Impfnachweis verwendet.
Trotz über zehnjähriger Betriebszugehörigkeit und bisher beanstandungsfreiem Arbeitsverhältnis hat der Kläger bewusst gegen staatliches Recht und Unternehmensweisungen verstoßen.
Arbeitgeber hat trotz möglicher fristloser Kündigung eine ordentliche Kündigung ausgesprochen, was nicht als Schwäche des Kündigungsgrundes interpretiert werden kann.

Vertrauensbruch und Kündigungsgrund


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