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Arbeitgeberdarlehen – Rückzahlungspflicht

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Rechtliche Auseinandersetzung um Darlehensrückzahlung
Die vorliegende rechtliche Auseinandersetzung dreht sich um die Rückforderung eines Darlehensbetrages, welcher im Kontext einer Ausbildungsvereinbarung zwischen der Insolvenzschuldnerin und dem Beklagten steht. Der Kläger, in seiner Funktion als Insolvenzverwalter, vertritt die Interessen der Insolvenzschuldnerin und strebt die Rückzahlung des Darlehens an. Die Ausbildungsvereinbarung, die den Kern dieses Falles bildet, wurde mit dem Ziel geschlossen, dem Beklagten eine spezifische Ausbildung zum Co-Piloten für das Flugzeugmuster Airbus A320 Family zu ermöglichen.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 17 Sa 644/22  >>>


✔ Das Wichtigste in Kürze

Arbeitgeberdarlehen wurde zur Finanzierung eines Type Rating Lehrgangs als Co-Pilot für den Airbus A320 Family gewährt.
Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses wird der ausstehende Darlehensrestbetrag fällig, mit Ausnahmen wie betriebsbedingter Kündigung oder einvernehmlicher Aufhebung.
Rückzahlung des Darlehensbetrags, wenn der Darlehensnehmer den Arbeitsvertrag vor Arbeitsaufnahme kündigt und seine Tätigkeit nicht aufnimmt, es sei denn, die Kündigung wurde durch die Gesellschaft veranlasst.
Bei nicht Erreichen des Ausbildungsziels durch den Mitarbeiter wird der Darlehensbetrag ebenfalls fällig.
Störung der Geschäftsgrundlage: Keine Kündigung des Darlehensvertrags möglich, wenn der Darlehensgeber bedürftig wird.
Das Arbeitsgericht Frankfurt am Main wies die Berufung des Klägers zurück, da keine Rückzahlungspflicht des gesamten Darlehensbetrags nach den gegebenen Umständen besteht.
Das Darlehen war zweckgebunden und sollte den Abschluss eines Arbeitsvertrags und die Tätigkeit des Beklagten bei der Insolvenzschuldnerin ermöglichen.

Details der Ausbildungsvereinbarung
Rückforderung eines Darlehens im Kontext einer Ausbildu[…]


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