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Nachweis einer Wirbelsäulenverletzung durch Auffahrunfall

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Auffahrunfall und Schadensersatz: Warum die Klage abgewiesen wurde
In einem komplexen Rechtsstreit, der sich über mehrere Jahre erstreckte, hat das Landgericht Landshut entschieden, die Klage von zwei Personen abzuweisen, die Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen eines Auffahrunfalls gefordert hatten. Der Fall drehte sich um die Frage, ob die Kläger tatsächlich Verletzungen an der Hals- und Brustwirbelsäule erlitten hatten, die durch den Unfall verursacht wurden. Das rechtliche Hauptproblem lag in der Beweislast: Die Kläger mussten nachweisen, dass ihre gesundheitlichen Probleme direkt auf den Unfall zurückzuführen sind.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 41 O 1353/07  >>>

Die biomechanischen und medizinischen Gutachten
Auffahrunfall und Schadensersatzansprüche: Die Bedeutung wissenschaftlicher Gutachten und der Beweislast in komplexen Rechtsstreitigkeiten hervorgehoben. (Symbolfoto: Andrey_Popov /Shutterstock.com)

Das Gericht zog mehrere Experten hinzu, um die Sachlage zu klären. Ein biomechanisches Gutachten stellte fest, dass die Geschwindigkeitsdifferenz beim Aufprall maximal 7-8 km/h betragen hatte. Die daraus resultierenden Kräfte hätten, laut Sachverständigen, nicht ausgereicht, um die behaupteten Verletzungen an der Hals- und Brustwirbelsäule zu verursachen. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse spielten eine entscheidende Rolle bei der Urteilsfindung.
Die Position der Beklagten
Die Beklagten argumentierten, dass die geringe Geschwindigkeitsdifferenz beim Aufprall nicht ausreichen könne, um die behaupteten Verletzungen zu verursachen. Sie wiesen auch darauf hin, dass einer der Kläger bereits an degenerativen Vorerkrankungen litt, die jedoch nicht durch den Unfall aktiviert wurden. Diese Argumente stützten die Schlussfolgerungen der biomechanischen und medizinischen Gutachten und stärkten die Position der Beklagten.
Die Beweislast und die Klageabweisung
Die Kläger waren in der Beweispflicht, ihre Verletzungen und deren direkten Zusammenhang mit dem Unfall nachzuweisen. Trotz mehrerer Berufungsverfahren und neuer Beweisaufnahmen konnten sie diese Beweislast nicht erfüllen. Das Gericht fo[…]


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