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Erwerb Zwangshypothek durch Eigentümer – einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung

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Eigentümerstreit und Zwangssicherungshypothek: OLG Düsseldorf klärt Rechtslage
In einem jüngst ergangenen Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf wurde ein komplexer Fall rund um die Löschung einer Zwangssicherungshypothek und die Eigentumsverhältnisse eines Grundstücks beleuchtet. Die Beteiligten zu 1 und 2, die jeweils zur Hälfte Eigentümer des Grundstücks sind, hatten gegen eine Zwischenverfügung des Grundbuchamtes Beschwerde eingelegt. Kern des Streits war die Frage, ob die Zwangssicherungshypothek, die auf dem Anteil des Beteiligten zu 1 lastete, in eine Eigentümergrundschuld umgewandelt werden konnte. Das Grundbuchamt hatte dies verneint, da es an einem wirksamen Nachweis für die Umwandlung fehle.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 3 Wx 49/23 >>>

Die Rolle des Grundbuchamts
Eigentümerstreit und Zwangssicherungshypothek: OLG Düsseldorf stellt klar, dass für die Umwandlung in eine Eigentümergrundschuld ein wirksamer Nachweis erforderlich ist. Ein wichtiges Urteil für Grundstückseigentümer und Grundbuchämter. (Symbolfoto: Andrey_Popov /Shutterstock.com)

Das Grundbuchamt hatte die Löschung der Zwangssicherungshypothek abgelehnt, da es der Auffassung war, dass die Voraussetzungen für die Umwandlung in eine Eigentümergrundschuld gemäß § 868 Abs. 2 ZPO nicht erfüllt seien. Insbesondere fehlte es an einem Beschluss, der nicht nur die einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung, sondern auch die Aufhebung der erfolgten Vollstreckungsmaßregeln anordnet. Die Beteiligten zu 1 und 2 argumentierten, dass diese Einschränkung nicht aus dem Gesetzestext hervorgehe und daher unbegründet sei.
Die Beschwerde und ihre Begründung
Die Beteiligten zu 1 und 2 legten Beschwerde ein und argumentierten, dass die Rechtsauffassung des Grundbuchamts nicht unmittelbar aus § 868 Abs. 2 ZPO hervorgehe. Sie kritisierten, dass das Grundbuchamt den Anwendungsbereich des Gesetzes unnötig einschränke, ohne dies zu begründen. Ihrer Meinung nach würde die Auffassung des Grundbuchamts dazu führen, dass der Beschluss über die Einstellung der Zwangsvollstreckung wirkungslos bliebe.
OLG Düsseldorf:[…]


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