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Rechtsanwälte Kotz GbR

Verkehrsunfall zwischen Vorbeifahrenden mit geöffneter Fahrertür eines abgestellten Kraftfahrzeugs

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Unvorhersehbare Verkehrskollision: Fahrertüröffnung trifft fließenden Verkehr
In diesem bemerkenswerten Fall ging es um eine Verkehrskollision zwischen einem vorbeifahrenden Fahrzeug und der plötzlich geöffneten Fahrertür eines geparkten Fahrzeugs. Der Konflikt ergibt sich aus dem Zusammentreffen eines Verkehrsteilnehmers im fließenden Verkehr und dem Verhalten einer ein- oder aussteigenden Person. Im Kern des Disputs steht, wer für den entstandenen Schaden verantwortlich ist. Das Hauptproblem liegt in der rechtlichen Beurteilung des Falls, wobei sowohl das Verhalten des Fahrers im fließenden Verkehr als auch des aussteigenden Fahrzeugführers genau geprüft wird.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 3c C 61/19 >>>

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Verpflichtungen des Ein- und Aussteigenden
Gemäß § 14 Abs. 1 StVO muss sich jeder Verkehrsteilnehmer beim Ein- oder Aussteigen so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. Dies bedeutet, dass der aussteigende Fahrer besonders vorsichtig handeln muss. Der fließende Verkehr hat hierbei Vorrang. Der Ein- oder Aussteigende muss den Verkehr durch Rückspiegel und Fenster genau beobachten und die Autotür nur öffnen, wenn er sicher sein kann, dass er keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Analyse des Verkehrsunfalls
Bei der Analyse des Unfalls kam der Sachverständige zu dem Schluss, dass die Tür erst unmittelbar vor der Kollision geöffnet wurde, als der vorbeifahrende Fahrer gerade das parkende Fahrzeug passieren wollte. Diese Schlussfolgerung wurde auf Basis der Unfallspuren und Aussagen der Beteiligten getroffen. Der Sachverständige stellte fest, dass der vorbeifahrende Fahrer den Unfall weder durch Ausweichen noch durch Bremsen hätte vermeiden können.
Abstand als Schlüsselparameter
Bei der weiteren Untersuchung des Falles spielte der seitliche Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen zum Zeitpunkt der Kollision eine entscheidende Rolle. Der Sachverständige stellte fest, dass der Abstand 30-35 Zentimeter betrug. Obwohl der angemessene Seitenabstand beim Passieren parkender Fahrzeuge nicht statisch festgelegt ist und je nach den Gegebenheiten an der Unfallstelle und den konkreten Umständen variieren kann, wurde dieser Abstand als deutlich zu gering eingestuft.
Die Bedeutung des Vorrechts im fließenden Verkehr
Dieser Fall unterstreicht die Bedeutung des Vorrechts des fließenden Verkehrs. Ein- oder aussteigende Fahrzeugführer müssen stets mit äußerster V[…]


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