Skip to content
Menu

Datenbank Urteile & Beiträge
Rechtsanwälte Kotz GbR

Verkehrsunfall – taggenaue Berechnung von Schmerzensgeld

Ganzen Artikel lesen auf: RA-Kotz.de

Einblicke in die Berechnung von Schmerzensgeld: Verkehrsunfall-Opfer erhält erheblich höhere Entschädigung
Der Rechtsstreit über Schmerzensgeldansprüche, den das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt unter dem Aktenzeichen 22 U 181/20 verhandelte, stellt einen bemerkenswerten Fall dar. Im Mittelpunkt des Disputs stand ein schwerer Verkehrsunfall, der sich am XX.XX.2015 ereignete und bei dem ein Rettungsassistent, der Kläger, erhebliche Verletzungen erlitt.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 22 U 181/20 >>>

[toc]
Das Ausmaß des Unglücks
Während der Kläger seiner Aufgabe als Rettungsassistent nachkam und eine Unfallstelle auf der Autobahn sicherte, wurde er selbst Opfer eines weiteren Verkehrsunfalls. Trotz der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen, die sowohl vom Team der Rettungsassistenten als auch von den nachfolgend eintreffenden Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr eingeleitet wurden, ereignete sich das Unglück. Die daraus resultierenden Verletzungen beeinträchtigen den Kläger nun für sein gesamtes Leben.
Die rechtliche Auseinandersetzung
Im Zentrum des Rechtsstreits stand die Frage nach der angemessenen Höhe des Schmerzensgeldes. Der Kläger beantragte eine Revision des Urteils des Landgerichts Darmstadt vom 3.7.2020, da er der Meinung war, dass das ihm zugesprochene Schmerzensgeld von 50.000 € nicht den erlittenen Beeinträchtigungen entsprach. So vertrat er die Position, dass angesichts der Folgen des Unfalls, einschließlich der Risiken mehrfacher Oberschenkel-Totalendoprothesen, ein deutlich höherer Betrag gerechtfertigt sei.
Die Entscheidung des Oberlandesgerichts
Das OLG Frankfurt anerkannte die Berechtigung des Klägers auf ein höheres Schmerzensgeld. In seiner Entscheidung betonte das Gericht, dass die Festsetzung eines angemessenen Schmerzensgeldes einen zentralen Bereich des tatrichterlichen Ermessens darstellt. Darüber hinaus wurde das unverständliche Regulierungsverhalten des Beklagten kritisiert, das zur Hinauszögerung der Entschädigung beigetragen hatte.
Die Bemessung des Schmerzensgeldes
Das Gericht stellte klar, dass der vom Kläger als angemessen erachtete Betrag von 80.000 € nicht bindend ist und dass es in seiner Rolle als Gericht durchaus befugt ist, diesen Betrag zu erhöhen. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass der Kläger offensichtlich nicht ausreichend mit der Rechtsprechung zu seiner lebenslangen Beeinträchtigung vertraut war. Darüber hinaus hob das Gericht hervor, dass es[…]


Können wir Ihnen helfen? Kontaktieren Sie uns!

Stellen Sie hier Ihre Anfrage oder rufen Sie uns an: 02732 791079

ANFRAGE FORMULAR (V1)

Art der Anfrage

Bitte wählen Sie zunächst die Art Ihrer Anfrage, damit wir Ihnen so schnell und kompetent wie möglich weiterhelfen können.
(*) Bitte beachten, dass eine Beratung und eine qualifizierte Rechtsauskunft leider nur kostenpflichtig erfolgen kann. Wir informieren Sie vorab über anfallende Kosten, selbstverständlich können Sie das Angebot vor einer Beratung kostenfrei zurückweisen.
Wird gesendet

Ebenfalls interessante Urteile und Beiträge

Rechtsgebiete

Monatsarchiv