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Verbotenes Kraftfahrzeugrennen – Vorbehalt der Einziehung des Tatfahrzeugs

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Illegales Straßenrennen: Konsequenzen und Verlust des Fahrzeugs
In einer juristischen Auseinandersetzung am Landgericht Berlin wurde ein Fahrer wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 15 Euro verurteilt. Zusätzlich wurde ihm die Fahrerlaubnis entzogen und sein Führerschein eingezogen. Dem Täter wurde auferlegt, sein Fahrzeug, einen BMW, innerhalb von drei Monaten zu veräußern und den Erlös des Verkaufs nachzuweisen. Darüber hinaus sollte er 2.000 Euro des Erlöses an die Kosteneinziehungsstelle der Justiz überweisen.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: (561) 236 AR 126/20 Ns (64/20) >>>

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Details zum Straßenrennen
Die Entscheidung beruhte auf dem Vorfall, bei dem der Angeklagte und ein anderer Fahrer, der einen Porsche Cayenne steuerte, ihre Fahrzeuge auf Geschwindigkeiten von über 80 km/h beschleunigten, um die Leistung und das Fahrverhalten ihrer Fahrzeuge sowie ihr eigenes Fahrkönnen gegeneinander zu messen. Dabei wechselten sie mehrfach die Fahrstreifen und beschleunigten ihre Fahrzeuge stark, nachdem sie an einer roten Ampel gestoppt hatten.
Rechtsgrundlage und Vergehen
Dieses Verhalten wurde als verbotenes Kraftfahrzeugrennen gemäß § 315 d des deutschen Strafgesetzbuches gewertet. Unter Berücksichtigung aller für und gegen den Angeklagten sprechenden Umstände wurde eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen verhängt, wobei der Betrag eines Tagessatzes auf 15 Euro festgesetzt wurde. Die Fahrerlaubnis des Angeklagten wurde entzogen, und es wurde festgelegt, dass die Verwaltungsbehörde ihm innerhalb von sieben Monaten keine neue Fahrerlaubnis erteilen darf.
Beschlagnahmung des Fahrzeugs
Weiterhin wurde das Gericht informiert, dass die Beschlagnahmung des Kraftfahrzeugs vorbehalten bleibt, wenn der Angeklagte die Auflage, das Fahrzeug innerhalb von drei Monaten zu verkaufen und den Verkaufserlös dem Gericht nachzuweisen, nicht erfüllt. Die Maßnahme ist eine klare Abschreckung für ähnliche Taten und dient der Sicherheit auf den Straßen.
Auswirkungen auf den Fahrer
Diese Strafe hat nicht nur finanzielle Folgen für den Angeklagten, sondern beeinflusst auch seine Mobilität und seine Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen. Die Einziehung des Führerscheins und das Verbot, für sieben Monate eine neue Fahrerlaubnis zu erhalten, stellen erhebliche Einschränkungen für den Alltag und die persönliche Freiheit des Angeklagten dar. Zudem wirkt die drohende Bes[…]


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