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Der Schallschutz bei Errichtung des Hauses muss eingehalten werden

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Schallschutzverletzung: Ein Fall von Lärmbelästigung ohne Rechtsverstoß
Der Fall befasst sich mit einem Antrag, der von einem Bewohner eines Mehrfamilienhauses gestellt wurde, der behauptete, dass der Lärm, der von einer anderen Wohnung ausgeht, einen Mangel seiner Wohnung begründet. Die Klage, die beim Amtsgericht Frankfurt/Main unter der Aktennummer 33 C 644/21 eingereicht wurde, wurde jedoch am 19. Januar 2023 abgewiesen.

Weiter zum vorliegenden Urteil Az.: 33 C 644/21 >>>

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Sozialadäquate Lärmbelästigung
Zum Hauptthema des Falles gehören die Lärmbelästigungen, die in Mehrfamilienhäusern auftreten können. Nach allgemeiner Auffassung werden gelegentliche Lärmbelästigungen in solchen Umgebungen als sozialadäquat angesehen und begründen für die betroffenen Mitbewohner nicht ohne Weiteres einen Mangel der Mietsache. Dies beruht auf der Annahme, dass solche Störungen in einer Wohnnutzung typischerweise zu erwarten und in einer Wohnanlage mit vielen Parteien kaum zu vermeiden sind.
Typische Lärmquellen
Zu den häufigen Lärmquellen, die als sozialadäquat eingestuft werden, gehören Störungen infolge von Streitigkeiten zwischen den Bewohnern, Türenknallen, Trampeln und der Lärm, der mit üblichen Hausarbeiten verbunden ist. Auch gelegentliche Handwerksarbeiten und Kinderlärm, solange sie den in einem Mehrfamilienhaus üblichen Umfang nicht überschreiten, werden als akzeptable Formen der Lärmbelästigung angesehen.
Kein Mangel der Mietsache
Im vorliegenden Fall konnte das Gericht nicht feststellen, dass von der Wohnung der Streithelfer Lärmbeeinträchtigungen ausgehen, die einen Mangel der Wohnung des Klägers begründen. Da ein Mangel der Mietsache nicht erwiesen ist, kann der Kläger auch nicht gemäß § 536a Abs. 1 BGB oder aus anderem Grund Ersatz der ihm im Zusammenhang mit der Geltendmachung von Mängelrechten entstandenen vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten von der Beklagten verlangen.
Kostenentscheidung des Gerichts
Da keine Zinsforderung besteht und da das Gericht keinen Mangel der Mietsache feststellen konnte, wurde die Kostenentscheidung auf den §§ 91 Abs. 1 Satz 1, 101 Abs. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) basiert. Diese Bestimmungen regeln die Pflichten und Rechte der Parteien im Zusammenhang mit den Kosten des Gerichtsverfahrens. In diesem Fall wurde die Klage aufgrund mangelnder Beweise abgewiesen und die Kosten dem Kläger auferlegt.


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