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Pflichtteilsberechtigtenanspruch gegen Bank des Erblassers

Ganzen Artikel lesen auf: Erbrechtsiegen.de

Der erbitterte Kampf um das Vermächtnis: Pflichtteilsansprüche und die Schlacht um Bankdokumente
Es sind diese Familiengeschichten, die das Erbe betreffen und zu langwierigen juristischen Auseinandersetzungen führen. Der Fall, der vor dem Landgericht Würzburg (Az.: 23 O 2338/20) verhandelt wurde, ist ein Paradebeispiel dafür. Die Geschichte handelt von der Auseinandersetzung zwischen zwei Nachkommen des am 17.12.2013 verstorbenen H. U. Sie geraten in einen Disput um Pflichtteilsansprüche und die offenlegung von Bankunterlagen, die von entscheidender Bedeutung sein könnten.

Direkt zum Urteil Az: 23 O 2338/20 springen.

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Die Antragsgrundlage: Auf der Suche nach der verschollenen Schenkung
Der Antragsteller vermutet eine mögliche Schenkung des Erblassers, die von den verdichteten Kontoauszügen angedeutet wird. Insbesondere fällt auf, dass am 30.06.2007 ein Wechsel der Kontonummer stattgefunden hat. In der Regel bedeutet dies, dass das Konto auf eine andere Person umgeschrieben wurde. Dies wird unterstützt durch den Umstand, dass vor der Umschreibung der Verstorbene als Kontoinhaber angegeben wurde, nach der Umschreibung jedoch nicht mehr. Darüber hinaus wurden nach der Umschreibung weitere Einzahlungen auf das Konto vorgenommen – was auch als Schenkung interpretiert werden könnte.
Der Antrag: Einstweilige Verfügung zur Sicherung von Bankunterlagen
Um seine Pflichtteils- und Auskunftsansprüche zu sichern, hat der Antragsteller eine einstweilige Verfügung beantragt. Das Ziel ist es, die Löschung der Bankdaten nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren zu verhindern. Die relevanten Bankunterlagen könnten Informationen zu möglichen Schenkungen enthalten, die für die Pflichtteilsansprüche von Bedeutung sind.
Der Ausgang des Verfahrens: Antrag abgewiesen und Kostenauflage
Der Antrag wurde jedoch vom Gericht abgewiesen. Der Antragsteller muss die Kosten des Rechtsstreits tragen. Der Gegenstandswert wurde auf 3.166,66 € festgesetzt.
Die Folgen: Unbeantwortete Fragen und anhaltender Streit
Mit der Entscheidung des Gerichts bleiben Fragen offen und der Streit um die Erbschaft geht weiter. Die entscheidenden Bankunterlagen könnten entsorgt werden und das Rätsel um mögliche Schenkungen des Erblassers bleibt ungelöst. So nimmt der erbitterte Kampf um das Vermächtnis weiter seinen Lauf und[…]


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