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Rechtsanwälte Kotz GbR

Neuerteilung Fahrerlaubnis nach Trunkenheitsfahrt mit weniger als 1,6 Promille

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Trunkenheitsfahrt und die Folgen: Der Kampf um den Führerschein
Im Kern dieser Angelegenheit steht der Versuch eines Mannes, seine Fahrerlaubnis zurückzuerlangen, nachdem er für das Fahren unter Alkoholeinfluss verurteilt wurde. Der Mann argumentierte, dass er in der Lage war, zu fahren und seine geistige und körperliche Fitness nicht von Alkohol beeinträchtigt wurde. Trotz dieser Behauptungen, wurden seine Bemühungen vom Oberverwaltungsgericht Thüringen abgelehnt.

Direkt zum Urteil Az: 2 EO 147/20 springen.

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Alkohol am Steuer: Die Strafe folgt auf dem Fuß
Der Mann, ein Schlosser von Beruf, wurde im Juni 2016 dabei erwischt, wie er unter Alkoholeinfluss ein Kraftfahrzeug fuhr. Die später entnommene Blutprobe ergab eine Alkoholkonzentration von 1,46 ‰, was zu einer Geldstrafe und dem Entzug seiner Fahrerlaubnis führte. Zwei Jahre später beantragte er die Neuerteilung der Fahrerlaubnis, was von der Antragsgegnerin abgelehnt wurde, da er ein medizinisch-psychologisches Gutachten nicht vorlegen konnte.
Der Fall vor Gericht: Konfrontation mit der Rechtsprechung
Trotz der Ablehnung seiner Neuerteilung ging der Mann vor Gericht, um für sein Recht zu kämpfen. Er argumentierte, dass die Anordnung, ein medizinisch-psychologisches Gutachten vorzulegen, unbegründet war, und die ärztlichen Befunde stärker zu bewerten seien als die polizeilichen Aussagen. Er wies auf seine unauffällige Fahrt von nur 100 Metern und sein Verhalten während der Kontrolle hin, was nicht auf Alkoholeinfluss hinwies.
Berufung und vorläufiger Rechtsschutz: Ein weiterer Anlauf
Ungeachtet der Tatsache, dass das Verwaltungsgericht seiner Klage stattgab, stellte die Antragsgegnerin einen Antrag auf Zulassung der Berufung, was zu einem Antrag des Mannes auf Ablehnung des Zulassungsantrags und einem Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz führte.
Arbeitsunfähigkeit und Wiederherstellung der Fahrfähigkeit: Die persönliche Dimension
Der Fall wirft auch ein Licht auf die persönlichen Umstände des Mannes. Als Schlosser, der Außeneinsätze und Bereitschaftsdienste leistet, ist er auf seine Fahrerlaubnis angewiesen. Zudem war er seit geraumer Zeit krankgeschrieben, sollte aber voraussichtlich ab März 2020 wieder arbeitsfähig sein.
Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts: Ein Rückschlag für den Fahrer
Trotz all seiner Argumente und Bemühungen wurde der Antra[…]


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