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Rechtsanwälte Kotz GbR

Verkehrsunfall – sofortiges Anerkenntnis des Kfz-Haftpflichtversicherers

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Fahrlässiger Verkehrsunfall und die Frage der Einstandspflicht
Eine fehlgeleitete Überquerung einer Fahrbahn und ein unbedachter Linksknick auf einem Parkplatz führten zu einem Verkehrsunfall im Dezember 2019. Die Auswirkungen dieses Vorfalls, darunter sowohl materielle als auch immaterielle Schäden, sind der Kern eines Rechtsstreits, der kürzlich das Thüringer Oberlandesgericht erreichte. Die zentrale Streitfrage besteht in der Bestimmung der Einstandspflicht für die verursachten Schäden.

Direkt zum Urteil Az: 2 W 61/21 springen.

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Unfall und erste Auseinandersetzungen
Der Kläger, der zum Zeitpunkt des Unfalls zu Fuß unterwegs war, wurde von dem erstbeklagten Autofahrer angefahren, dessen Fahrzeug bei der zweitbeklagten Versicherungsgesellschaft haftpflichtversichert war. Kurz nach dem Unfall wandte sich der Kläger an die Versicherungsgesellschaft und forderte sie auf, ihre Eintrittspflicht dem Grunde nach zu bestätigen.

Die Antwort der Versicherungsgesellschaft war jedoch nicht zufriedenstellend für den Kläger, da sie nur eine teilweise Haftung übernehmen wollte. Sie argumentierte, dass der Kläger die Straße an der Unfallstelle nicht hätte überqueren dürfen, und lehnte daher eine hundertprozentige Haftung ab. Stattdessen bot sie einen Teilbetrag als Vorschuss auf den erlittenen Personenschaden an.
Eskalation zum Gerichtsprozess
Unzufrieden mit dieser Antwort und dem vorgeschlagenen Vorschuss, eskalierte der Kläger die Angelegenheit zu einem Gerichtsprozess. Er forderte die Feststellung der vollständigen Einstandspflicht der Beklagten für alle materiellen und immateriellen Schäden, die sich aus dem Verkehrsunfall ergeben, und legte eine Klage beim Landgericht Erfurt ein.

Die Reaktion der Versicherungsgesellschaft war fest und unmissverständlich: Sie hielt an der teilweisen Haftung fest und signalisierte die Bereitschaft, auch eine gerichtliche Auseinandersetzung in Kauf zu nehmen. Dennoch zeigte sie sich hinsichtlich der Höhe des zu leistenden Schadenersatzes verhandlungsbereit.
Urteilsverkündung und Konsequenzen
Nach Vorlage der Klage bestätigten die Beklagten ihre Verteidigungsabsicht, ohne einen konkreten Antrag zu stellen. Das Thüringer Oberlandesgericht entschied jedoch zugunsten des Klägers. Die Kostenentscheidung im Urteil des Landgerichts Erfurt wurde abgeändert: Die Beklagten müssen als Gesamtschuldner die Kosten des […]


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