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Rechtsanwälte Kotz GbR

Berechnung Nutzungsentschädigung für Haus nach Trennung

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Ein Scheidungskrieg um Vermögen, Nutzungsentschädigung und Besitzverhältnisse
In einer Welt, in der Liebe oft einer juristischen Realität weicht, können Scheidungsprozesse zu komplexen und bitteren Schlachten um Vermögen, Eigentumsrechte und Unterhaltsforderungen werden. Im Mittelpunkt dieses Falles standen ein getrennt lebendes Ehepaar, das Mitinhaber einer wertvollen Immobilie und gleichberechtigte Geschäftsführer zweier Unternehmen waren. Es gab Streitigkeiten über Nutzungsentschädigungen, Besitzansprüche und Unterhaltszahlungen, die sich zu einem verworrenen Knoten aus Rechtsfragen und finanziellen Komplikationen entwickelten. Die Ehefrau forderte Nutzungsentschädigungen für die Zeit, in der sie nicht in der gemeinsamen Immobilie lebte, während der Ehemann darauf bestand, dass er diese nicht zahlen muss. Außerdem machte sie geltend, dass der Ehemann seine Zahlungen für das gemeinsame Darlehen einstellte, was dazu führte, dass eine Zwangsvollstreckung drohte.

Direkt zum Urteil Az: 53 F 391/20 RI springen.

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Komplizierte Besitzverhältnisse und Unterhaltsforderungen
Das Ehepaar, das getrennt lebte, hatte zwei Söhne und besaß gemeinsam eine Immobilie. Die Mutter zog mit den beiden Kindern in die gemeinsame Immobilie ein, nachdem der Vater ausgezogen war. Die Mutter, die nur einen begrenzten Zugang zu den Geschäftskonten hatte, behauptete, sie könne vom Vater eine Nutzungsentschädigung für den Zeitraum fordern, in dem sie nicht in der gemeinsamen Immobilie lebte. Der Vater lehnte dies ab und bestand darauf, dass er keine Nutzungsentschädigung zahlen müsse, da sie nicht dazu aufgefordert worden sei.
Die Einleitung einer Teilungsversteigerung und Zwangsvollstreckung
Darüber hinaus behauptete die Mutter, dass die Zahlung einer Nutzungsentschädigung an den Vater unbillig sei. Sie warf ihm vor, nach seinem Auszug aus der gemeinsamen Immobilie sämtliche Zahlungen eingestellt zu haben, was zur Kündigung des Immobiliendarlehens durch die Bank und schließlich zur Drohung einer Zwangsvollstreckung führte. Darüber hinaus wurde eine Teilungsversteigerung der gemeinsamen Immobilie eingeleitet, nachdem der Vater einen entsprechenden Antrag beim Amtsgericht Darmstadt gestellt hatte.
Zwist um gemeinsames Geschäftsvermögen
Ein weiterer Streitpunkt war der Zugang zu den Geschäftskonten der beiden Unternehmen, an denen das Ehepaar beteiligt war. Die Mutter behauptete, sie habe kaum Zugang zu den Ein[…]


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