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Verkehrsunfall – Zumutbarkeit Verweisungswerkstatt mit Hol- und Bringservice

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Streit um die Zumutbarkeit von Verweisungswerkstätten mit Hol- und Bringservice
In einem interessanten und lehrreichen Fall im Verkehrsrecht kam es zu einer Klage, die aus einem alltäglichen Verkehrsunfall resultierte. Der Unfall an sich war unstrittig und die Beklagte hat sich als vollständig verantwortlich erklärt. Das Dilemma entstand jedoch bei der Bewertung des Schadens und der Frage, in welcher Werkstatt der Schaden repariert werden sollte.

Die Klägerin verlangte eine Schadenersatzzahlung in Höhe von 3.787,54 €, basierend auf einem Kfz-Schadensgutachten. Die Beklagte leistete jedoch eine Ausgleichszahlung in Höhe von 3.043,29 € und verwies auf ihren Prüfbericht. Sie argumentierte, dass die Klägerin ihr Fahrzeug in einer Referenzwerkstatt reparieren lassen sollte. Die Klägerin widersprach dem, indem sie behauptete, dass die Verweisung auf die freie Werkstatt für sie unzumutbar sei, da diese zu weit von ihrem Wohnort entfernt sei. Sie hob hervor, dass der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil aus 2009 darauf hingewiesen habe, dass die Werkstatt für den Geschädigten mühelos und ohne Weiteres erreichbar sein müsse.

Direkt zum Urteil Az: 1 C 878/20 springen.

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Kontroverse um Reparaturkosten und Verweisung auf Referenzwerkstätten
Die entscheidende Frage in diesem Fall war, ob es für die Klägerin zumutbar war, das Fahrzeug in einer der von der Beklagten vorgeschlagenen Werkstätten reparieren zu lassen. Dies unter Berücksichtigung der Tatsache, dass diese Werkstätten einen Hol- und Bringservice anbieten, was bedeutet, dass sie das Fahrzeug von einem bestimmten Ort abholen und nach der Reparatur wieder zurückbringen würden.

Die Klägerin war der Ansicht, dass der Abzug der Reparaturkosten ungerechtfertigt war und verwies auf die von der Beklagten vorgeschlagenen Werkstätten, die ihrer Meinung nach zu weit von ihrem Wohnsitz entfernt waren. Dies, argumentierte sie, stelle eine unzumutbare Härte dar und stand im Widerspruch zu einer früheren Rechtsprechung des BGH.
Die Sichtweise der Beklagten
Auf der anderen Seite behauptete die Beklagte, dass die Verweisung auf die beiden genannten Werkstätten in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des BGH war. Sie argumentierte, dass die Abzüge daher gerechtfertigt seien. Letztlich sah das Gericht diese Argumentation als überzeugender an und entschied, die Klage abzuweisen.
Die Lehren aus diesem Fall
Dieser Fall bietet einen wertvollen Einblick in die juristischen Feinheit[…]


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