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Berufsunfähigkeitsversicherung – Berufsunfähigkeitsanerkenntnis mit Entscheidung über Wegfall

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Eine wegweisende Entscheidung der Berufsunfähigkeitsversicherung
Es gibt viele Situationen im Leben, die wir nicht vorhersehen können, und manchmal führen diese unerwarteten Umstände zu Konflikten, die nur durch gerichtliche Intervention gelöst werden können. Ein solcher Fall ist das Urteil des Landgerichts Heidelberg (Az: 2 O 290/20) vom 30.04.2021, welches sich um die Leistungsansprüche aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung dreht. Ein Mann hatte gegen seine Versicherungsgesellschaft geklagt, weil er der Meinung war, dass er aufgrund seiner Berufsunfähigkeit Anspruch auf monatliche Leistungen hat. Die Versicherungsgesellschaft sah dies anders und weigerte sich, diese Leistungen zu zahlen.

Direkt zum Urteil Az: 2 O 290/20 springen

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Erzielung der Berufsunfähigkeitsleistungen
Das Gericht entschied zugunsten des Klägers und verurteilte die Versicherungsgesellschaft, monatliche Leistungen zu zahlen. Die Höhe dieser Leistungen betrug 1.000 Euro pro Monat und war für einen bestimmten Zeitraum zu zahlen, der vom 1. Mai eines ungenannten Jahres bis zum 28. Februar eines anderen Jahres lief. Darüber hinaus wurde die Versicherungsgesellschaft verpflichtet, Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen.
Übernahme der Bonusrente und Beitragszahlungspflicht
Neben der Zahlung der monatlichen Leistungen war die Versicherungsgesellschaft ebenfalls verpflichtet, die jährlichen Rentenzahlungen zum 1. März um einen Überschussanteil (Bonusrente) gemäß den Versicherungsbedingungen zu erhöhen. Zusätzlich wurde die Versicherungsgesellschaft verurteilt, den Kläger von der Beitragszahlungspflicht für die Berufsunfähigkeitsversicherung für den besagten Zeitraum zu befreien.
Bedeutung des Urteils für Versicherte
Dieses Urteil ist ein Meilenstein für alle, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben oder darüber nachdenken, eine solche abzuschließen. Es verdeutlicht, dass Versicherungsgesellschaften die Leistungen erbringen müssen, die in den Versicherungsbedingungen festgelegt sind, und dass sie im Falle einer Berufsunfähigkeit die monatlichen Leistungen zahlen müssen. Es zeigt auch, dass sie die Rentenzahlungen erhöhen müssen und den Versicherten von der Beitragszahlungspflicht befreien können.

Das vorliegende Urteil
LG Heidelberg – Az.: 2 O 290/20 – Urteil vom 30.04.2021

I. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger aus[…]


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