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Verkehrsunfall – Überfahren gelbe Fahrbahnmarkierung auf Autobahn

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AG Duisburg-Ruhrort – Az.: 9 C 434/18 – Urteil vom 14.03.2019

Die Klage wird abgewiesen.

Die Kosten des Rechtsstreits werden der Klägerin auferlegt.

Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Klägerin bleibt nachgelassen, die gegen sie gerichtete Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abzuwenden, wenn nicht die Beklagten vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leisten.
Tatbestand
Die Klägerin begehrt von den Beklagten die Zahlung von Schadensersatz aufgrund eines Verkehrsunfalls, der sich 05.12.2017 auf der A 42 in Höhe des Autobahnkreuzes Duisburg-Nord ereignete.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr der bei der Beklagte zu 2) mit dem bei der Beklagten zu 1) haftpflichtversicherte Pkw mit dem amtlichen Kennzeichen   A  die A 42 vom Kreuz Duisburg-Nord kommend in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort. Baustellenbedingt war die weiße Fahrbahnmarkierung durch eine gelbe – durchgezogene – Fahrbahnbegrenzungslinie abgeändert. Der Beklagte zu 2) befuhr zunächst die linke der beiden zur Verfügung stehenden Fahrspuren. Auf der rechten Fahrspur vor ihm fuhr die Klägerin mit ihrem Pkw mit dem amtlichen Kennzeichen   B  . Unter im Einzelnen streitigen Umständen kollidierten die Fahrzeuge seitlich miteinander.

Die Klägerin holte ein Sachverständigengutachten bezüglich der an ihrem Fahrzeug entstandenen Schäden ein. Dieses bezifferte die erforderlichen Bruttoreparaturkosten mit 3.000,20 EUR, die Wertverbesserung durch Ersatzteile mit 24,73 EUR und den merkantilen Minderwert mit 150,00 EUR. In der Schadenskalkulation inbegriffen, war der Austausch verschiedener im Einzelnen auf Bl. 21 d.A. aufgeführter Bauteile. Für die Einholung des Gutachtens entstanden der Klägerin Kosten in Höhe von 577,75 EUR.

Mit anwaltlichem Schreiben vom 14.12.2017 forderten die jetzigen Prozessbevollmächtigten der Klägerin die Beklagte zu 1) unter Fristsetzung bis zum 28.12.2017 erfolglos zum Ausgleich der vorgenannten Schadenspositionen zzgl. einer allgemeinen Unkostenpauschale von 25,00 EUR sowie von vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten von 413,64 EUR auf.

Nachdem die Klägerin zunächst behauptet hat, der Beklagte zu 1) sei bei dem Versuch, das Klägerfahrzeug zu überholen, von der linken Fahrspur abgekommen und gegen das die rechte Fahrspur befahrende Klägerfahrzeug gefahren, hat sie mit Schriftsatz vom 18.12.2018 unstreitig gestellt, dass die Klägerin mit ihrem Fahrzeug in die Fahrspur des Beklagtenfahrzeu[…]


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