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Rechtsanwälte Kotz GbR

Hausverwalterhaftung wegen Pflichtverletzung bei Nachmietersuche

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AG Recklinghausen – Az.: 54 C 180/18 – Urteil vom 27.06.2019

Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 1.140,00 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz ab dem 08.09.2018 zu zahlen.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Kläger zu 61 %, die Beklagte zu 39 %.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Dem jeweiligen Vollstreckungsschuldner wird nachgelassen, die Zwangsvollstreckung durch den jeweiligen Vollstreckungsgegner gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 120 % des vollstreckbaren Betrages abzuwenden, wenn nicht zuvor der Vollstreckungsgegner Sicherheit in Höhe von 120 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.
Tatbestand
Die Parteien streiten über Schadensersatz aus einem Mietverwaltungsvertrag.

Der Kläger ist Eigentümer des Hauses T. in R.

Am 15.12.2017 schlossen die Parteien einen Vertrag über die Verwaltung der streitgegenständlichen Immobilie T. in R., die 3 Wohneinheiten beinhaltet. Es war eine monatliche Grundvergütung von 100,00 € brutto / 119,00 € netto vereinbart. Für Zusatzleistungen, wie unter anderem die Neuvermietung oder die Erstellung eines Mietvertrages waren Zusatzvergütungen vereinbart.

Der Kläger beauftragte die Beklagte damit, einen Nachmieter für die Wohnung im Obergeschoss des streitgegenständlichen Objektes zu finden. Die Beklagte hängte daraufhin ein Nasenschild in einem Fenster der zu vermieteten Wohnung auf.

Im März 2018 beauftragte der Kläger dann eine Maklerin mit der Neuvermietung der Wohnung im Obergeschoss, aus der die Vormieterin Ende Januar 2018 ausgezogen war. Die Maklerin begann Anfang April 2018 mit der Suche eines Nachmieters und die Wohnung wurde zum 01.06.2018 zu einem Mietzins von 570,00 € neu vermietet.

Die Beklagte wurde zunächst mit der Erstellung eines Mietvertrages für die neuen Mieter beauftragt. Der anschließend von der Beklagten erstellte Mietvertrag enthielt Fehler. Letztendlich wurde für die Neuvermietung kein von der Beklagten erstellter Mietvertrag verwendet.

Der Vertrag zwischen den Parteien wurde zum 06.06.2019 beendet.

Mit anwaltlichem Schreiben vom 30.08.2018 forderte der Kläger die Beklagte zur Zahlung von 2.960,24 € unter Fristsetzung bis zum 07.09.2018 auf.

Der Kläger macht mit der hier anhängigen Klage Mietausfall für 4 Monate in Höhe von insgesamt 1.710,00 €, Mahnkosten wegen der verspäteten Weiterleitung einer Unitymedia-Rechnung in Höhe von 4,50 €, die Kosten für ein nicht autorisiertes Nasenschild in […]


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